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Erinnern an traurige und schöne Momente

Das Geschenk für einen geliebten Menschen

Um das Leiden eines trauernden geliebten Menschen zu lindern, möchte man oft zeigen, dass man für ihn oder sie da ist, doch weiß nicht immer wie. Oft hilft es schon, zu vermitteln, dass man ein offenes Ohr hat und sie gerne unterstützt, falls sie etwas brauchen. Wenn es sich bei der verstorbenen Person um jemanden handelt, den man selbst gut kannte, kann das auch ein Weg sein, um selbst Erinnerungen an den geliebten Menschen zu behalten.

Wie drückt man sein Beileid aus?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um sein Beileid auszudrücken. Hier sind einige  davon:

Organisatorische Unterstützung – das Lindern der emotionalen Last

Die Hilfe bei der Organisation oder den Kosten der Bestattung oder Trauerfeier, ist meist eine große Entlastung für einen geliebten trauernden Menschen und zeigt, dass man an ihn denkt. Manchmal ist es nicht ein kostbares Geschenk, sondern es reicht schon einfach die Frage, ob man bestimmte organisatorische Tätigkeiten übernehmen kann, zum Beispiel die der Trauerfeier bzw. des Trauerkaffees im Anschluss an die Beerdigung, um die emotionale Last etwas zu lindern. Auch andere Dinge im Alltag der trauernden Person können in dieser Zeit sehr schwer fallen, weshalb eine Unterstützung sehr wertvoll sein kann. Dazu gehören bürokratische Dinge, aber auch die Kinderbetreuung oder die Hilfe im Haushalt.

Grabgeschenke und Geschenke für die Beerdigung – Das Leben ist kostbar, mein Geschenk ist für immer

Um Beileid zu zeigen, können bei der Beerdigung Kerzen auf dem Grab oder an einem für Geschenke vorgesehenen Ort platziert werden. Auch Blumenkränze sind eine schöne Art, um das zu zeigen.

Wenn es sich beim Verstorbenen um jemanden handelt, mit dem man selbst eng verbunden war, zum Beispiel um ein Familienmitglied, so könnte man seine Fürsorge mit einem Grabgeschenk ausdrücken. Ein kostbares Geschenk, wie ein Engel, eine Urne oder eine schöne Kerze, kann noch sehr lange auf dem Grab die gemeinsame Liebe für die verstorbene Person zeigen.

Andere Geschenke – Erinnerungen und Anteilnahme

Es gibt sehr hübsche und geschmackvolle Geschenke, mit denen man sein Mitgefühl und seine Anteilnahme erklären kann: von einem Korb voller Früchte und Tee über handbemalten Steinen und Bilderrahmen bis hin zu einem Fotoalbum oder einer Engelsstatue.

Kondolenzbrief oder Trauerkarte – zeigen, dass man da ist

Ein Kondolenzbrief oder eine Trauerkarte ist ein Schreiben, in dem Beileid ausgedrückt wird. Ein solches Schreiben kann entweder per Post oder per E-Mail versendet werden. Eine schöne Karte mit einer kurzen Nachricht, einem Trauerspruch oder Zitat aus der Bibel ist ebenfalls etwas, das Trauernden in einer schweren Zeit helfen kann. Neben der Anteilnahme lässt sich Unterstützung in einem Kondolenzbrief gut anbieten, z. B. einfach in Form einer kurzen Erwähnung wie: “Ich bin immer für dich da, wenn du mich brauchst” oder “Bitte lass mich wissen, wie ich dich in dieser Zeit unterstützen kann”.

Zuhören – ein Besuch und ein offenes Ohr

Wer gut zuhört hat die Fähigkeit, anderen eine enorme Last abzunehmen. Manchmal ist ein kostbares Geschenk daher ein Besuch, das Zuhören und womöglich auch das gemeinsame Weinen. Trauernde Menschen haben es oft schwer, die eigenen Gefühle zu verarbeiten und müssen dabei auch noch den gewohnten alltäglichen Dingen nachgehen. In besonders schweren Zeiten kann auch der gemeinsame Gang zu einer Selbsthilfegruppe eine wichtige Unterstützung sein. Auch das Beten kann in der Trauerphase helfen.

Was müssen Sie vorbereiten, wenn ein naher Angehöriger kürzlich verstorben ist?

Wer einen geliebten Menschen verliert, ist leider nicht nur mit Trauern beschäftigt. Es gibt einiges zu beachten und damit man nichts vergisst, kann hier der eine oder andere Tipp eingeholt werden. Die Aufgaben lassen sich auf mehrere Personen aufteilen, sodass man mit diesen nicht allein dasteht. Auch können verschiedenen Arten von Versicherungen die Kosten übernehmen. Wichtig ist, dass man weiß, welche Dokumente gebraucht werden.

Welche Dokumente braucht es, wenn eine nahestehende Person verstirbt?

Verstirbt die Person zuhause, dann ist es enorm wichtig, einen Arzt oder eine Ärztin zurate zu ziehen, die den Tod feststellt. Dieser Arzt stellt einen sogenannten Totenschein aus. Mit diesem Totenschein kann ein Bestatter beauftragt werden und die Todesfallversicherung zu informieren. Es ist schwierig, diese Arbeit zu erledigen, aber leider muss sie erfüllt werden, um den korrekten Weg zu gehen. Der Bestatter sorgt dafür, dass die leiblichen Überreste in ein Krematorium überführt werden. Man muss nicht sofort entscheiden, ob diese Person für eine Urnenbeisetzung verbrannt werden muss. Sie können sich dafür ein paar Tage Zeit nehmen. Hierfür bietet es sich an, einen Termin mit dem Bestatter zu vereinbaren.

Auch falls eine Person im Krankenhaus verstirbt, ist es wichtig, einen Bestatter zu informieren. Wichtig für eine Überführung sind immer der Personalausweis der verstorbenen Person, seine oder ihre Krankenversicherungskarte und der Totenschein. Sie sollten all das für den Bestatter bereit halten. Wünschen Sie eine Abmeldung bei einer Behörde, so kann Ihnen der Bestatter dies abnehmen. Auch falls eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen worden ist, kann diese durch den Bestatter gekündigt werden. Ein guter Bestatter ist wichtig für die einzelnen Aufgaben, denn dieser kann Ihnen sehr viel abnehmen in der besonders schweren Zeit. Sie werden keine Zeit haben, einen geeigneten Bestatter zu suchen. Aber vielleicht hat der oder die Verstorbene in dieser Hinsicht auch sehr gut vorgearbeitet. Dann sollten Sie sich an die Vorgaben der verstorbenen Person halten.

Wo bekommt man eine Sterbeurkunde?

Dieses wichtige Dokument, das anzeigt, dass die Person verstorben ist, bekommen Sie vom Bestatter und falls Sie eine weitere Kopie benötigen auf dem Einwohnermeldeamt, bei dem die verstorbene Person gemeldet war.

Wer kümmert sich um die Beerdigung?

Sie können mit dem Bestatter die Einzelheiten für die Beerdigung absprechen. Soll es eine Trauerfeier mit Trauerrede geben? Oder soll die Beerdigung auf der so genannten „grünen Wiese“ stattfinden? Sie können dies nach Ihrem eigenen Ermessen entscheiden. Nehmen Sie sich jedoch dafür Zeit.

Wie hoch sind die Kosten für eine Beerdigung?

Hierzu können Sie beim Bestatter einen Kostenvoranschlag einholen. Es ist leider regional bedingt, wie teuer die Beerdigung wird. Hinzu kommt, dass Sie planen sollten einen Grabstein zu kaufen und dieser kann wirklich teuer werden. Deshalb fragen Sie von Anfang an nach, was eine solche Beerdigung kostet. Sie können auch entsprechende Konditionen wie beispielsweise eine Ratenzahlung mit dem Bestatter aushandeln. So kommen Sie wegen der Bestattung nicht in finanzielle Bedrängnis. Wenn Sie den Vertrag mit dem Bestatter unterschreiben, kommen Sie für die Kosten auf. Deshalb informieren Sie sich zuvor, wie hoch diese ausfallen können.

Fazit

Sie müssen nicht die ganze Bürde auf sich nehmen, die eine Bestattung mit sich bringt. Ein Bestatter ist in dieser schweren Zeit sehr wichtig, da er über alle Kosten und die nötigen Wege informieren kann. Er kann Ihnen enorm viel abnehmen und so können Sie sich vollends auf die Trauer einlassen, die mit solch einem Fall einhergeht.

 

Hübsche Steine für gepflegte Flächen und Gabionen

Die dänische Firma E. Krag Råstoffer A/S ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Lieferant für Steine aller Art für Baufirmen in Skandinavien und Norddeutschland. Das Material Stein kann in vielfältiger Weise Flächen aufwerten, Gebäuden ein interessantes Aussehen verleihen und Gebäude und Grundstücke schützen.

Kiesel aus der Nordsee

Nordseekiesel sind Natursteine mit einer Körnung von etwa 60 bis 80 mm. Sie stammen aus Skandinavien. Diese Steine haben verschiedene Farben. Das reicht von Rottönen bis zu Grau, Orange und Schwarz. Sie wurden in vielen Jahrtausenden vom Meer abgerundet, was ihnen ein besonders harmonisches und glattes Aussehen verleiht. Ihren Weg begannen diese Steine in der letzten Eiszeit, als sie von Gletschern auf dem Meeresboden abgelagert wurden.

 

Man kann diese Steine beispielsweise sehr gut einsetzen, um Gabionen zu befüllen. Durch ihre natürlichen Farben sorgen die Steine für ein interessantes Aussehen. Auch im Garten und auf öffentlichen Plätzen machen sie eine gute Figur. Man kann sie auch für stimmungsvolle Pflasterungen verwenden. In Teichanlagen eignen sie sich sehr gut als Laichkies.

Edelsplitte in vielen Farben und Körnungen

Unter einem Edelsplitt versteht man einen Splitt mit einer besonders harten und gebrochenen Körnung der Steine bis 8 mm. Diese Steine werden in Splittwerken gebrochen, sodass sie eine kubische Körnung bekommen. Das Ausgangsmaterial sind harte Gesteine wie Granit, Quarz und Basalt. In der Bauwirtschaft verwendet man Edelsplitte meist als obere Schicht, etwa bei Asphaltierungen.

 

Dieses Material lässt jedoch sehr viel mehr Möglichkeiten der Gestaltung zu. Weisser Edelsplitt als Kies auf einem Platz führt zu einem sauberen und feierlichen Aussehen dieser Fläche. Die Edelsplitte bei E. Krag stammen meist aus den Granitbrüchen in Norwegen, Schweden und Bornholm.

 

Die verschiedenen Steine, die dort zutage gefördert und gebrochen wurden, können auf dem großen Lagerplatz im Hafen von Aabenraa besichtigt werden. Dort gibt es Splitte in mehr als 25 Farben und in verschiedenen Körnungen.

Wie läuft eine Trauerfeier ab?

Eine Trauerfeier läuft im Idealfall so ab, wie sich das der Verstorbene bzw. die Verstorben oder es sich die Hinterbliebenen gedacht haben. Damit das so läuft, muss die Trauerfeier sehr gut geplant sein und sehr viele organisatorische Details beachtet werden. Hier können Vorsorgende, also Menschen, die sich schon zu Lebzeiten mit ihrer Trauerfeier beschäftigen, ihren Hinterbliebenen eine ganze Menge an Gedanken und Arbeit ersparen. In jedem Falle sollte aber die Trauerfeier von einem erfahrenen Bestatter begleitet werden, um alle Einzelheiten zu bedenken. Besser wird die gesamte Trauerfeier von einem Bestatter Stuttgart organisiert, der genau weiß, welche Fragen relevant sind und gefragt werden müssen, um eine würdevolle Trauerfeier zu gewährleisten. Das Bestattungsunternehmen Meister mit Herz und Verstand aus Stuttgart und Gerlingen hat seit über zehn Jahren Erfahrungen im Umgang mit Trauernden, in der Vorsorge und der Organisation und Durchführung von Trauerfeiern.

Zu einer Trauerfeier gehören folgende Komponenten, die geklärt werden müssen: Es muss geklärt werden, welche Bestattungsart gewünscht wird. Wird eine Erdbestattung gewünscht oder wird eine Feuerbestattung gewünscht? Die Frage nach der Einladung und der Anzahl der Trauergäste ist ebenso wichtig wie die Information über den Tod des Verstorbenen bzw. der Verstorbenen. Soll eine Traueranzeige in einer Zeitung erscheinen und wenn ja, wie soll diese aussehen? Die Traueranzeige kann in einer regionalen und/oder überregionalen Zeitung abgedruckt werden, dies je nach Budget und Bekanntheit des Verstorbenen bzw. der Verstorbenen. Ferner müssen Blumenschmuck, die musikalische Begleitung während der Trauerfeier und der Beisetzung, der Ort von Trauerfeier und Beisetzung, also der Friedhof, auf dem der Verstorbene bzw. die Verstorbene beigesetzt werden soll, festgelegt und bestellt werden. Dafür sind sehr viele Absprachen mit allen an einer Trauerfeier Beteiligten nötig. Außerdem muss die Kirche bzw. die Trauerhalle gemietet werden. Der Pfarrer oder weltliche Trauerredner muss ebenfalls angerufen werden, mit dem dann auch eine Terminabsprache getätigt werden muss.

Im Normalfall läuft eine Trauerfeier, nach der fachkundigen Organisation durch einen erfahrenen Bestatter, wie folgt ab: Vor der Trauerfeier können sich die Trauergäste, eventuell am offenen Sarg, von dem Verstorbenen bzw. der Verstorbenen verabschieden. Wenn ein Kondolenzbuch ausgelegt ist, ist es möglich, sich dort einzutragen, indem tröstende Worte und die Namen dort niedergeschrieben werden. Bei der eigentlichen Trauerfeier spricht ein Pfarrer oder ein weltlicher Redner, manchmal auch ein Angehöriger oder guter Freund über den Verstorbenen bzw. die Verstorbene. Meistens wird der Lebenslauf ansprechend vorgetragen. Es ist ebenfalls möglich, ein Erinnerungsvideo mit Bildern und einem Zusammenschnitt aus Videos abzuspielen. Ferner wird oftmals die Lieblingsmusik des Verstorbenen bzw. der Verstorbenen gespielt und oft auch, im Rahmen kirchlicher Trauerfeiern, gesungen. Nach der Trauerfeier wird der Sarg oft kremiert. Anschließend findet eine Urnentrauerfeier, die Beisetzung der Urne statt. Sollte dies nicht der Fall sein, weil eine Erdbestattung vorgesehen ist, geht die Trauergemeinde nach der Trauerfeier dem Sarg hinterher. Dem Sarg folgen Angehörige und gute Freunde sowie anschließend die restlichen Trauergäste. Am Erdgrab angelangt, werden hier seitens des Trauerredners letzte Worte gesprochen und der Sarg in das Grab hinabgelassen. Manchmal können sich die Trauergäste verabschieden, indem sie Blumen, Asche oder Weihwasser auf den Sarg geben können. Anschließend wird oftmals noch ein Trauerkaffee mit Kaffee und Kuchen oder ein Leichenschmaus mit einem Mittagessen angeboten. Danach kann sich von den einladenden Angehörigen verabschiedet werden.

Trauer um die Innenstädte – das Einkaufen wird nie mehr so sein, wie es mal war

Es ist eine Zeit der Entbehrungen und Einschränkungen, von Lockdowns und Schutzmaßnahmen wohin man schaut und sich bewegt. Und mit der freien Bewegung in den Städten, beim Shoppen und Einkaufen, dem Schlendern durch Malls und Center und den ein oder anderen Kaffee mit Freundinnen trinken oder im Anschluss essen gehen, oder der ganzen Familie einen Stadtbummel vorzunehmen, ist es vorläufig vorbei. Die Städte und besonders die Innenstädte gleichen geisterhafter Gestalt und glänzen mit erschreckender Leere.

Die Türen der Geschäfte und Läden sind verschlossen und dies schon in vielen Regionen seit Monaten. Die Pandemie fordert ihren Tribut und was in Zukunft noch auf uns zukommen wird, ist fraglich. Fakt ist jedoch auch, dass der dadurch wachsende Onlinehandel einen erheblichen Anteil schon im Vorfeld an Leerständen in den Citys hat. Doch wie sieht die Zukunft der Städte und ihre Einkaufsmeilen aus?

Das waren noch Zeiten

Am einem langen Samstag oder verkaufsoffenen Sonntag mit den Kindern einkaufen zu gehen und gleich die gesamte Familie mit ins Boot zu holen. Ein herrlicher Gedanke, besonders in der Vorweihnachtszeit. Da wurde jeder Stadtbummel zum großen Ereignis für alle Beteiligten. Die glänzenden Augen der Kinds, wenn sie vor den den weihnachtlich geschmückten Schaufenstern standen und sich die Nase platt drückten. Oder auch nach dem Bummel dann zur Eisbahn gehen und Schlittschuh fahren. Im Sommer die vielen Stadtfeste und Events feiern und vieles mehr. Das Shoppen und Einkaufen wurde mit Inbrunst zelebriert und man freute sich schon aufs nächste Mal. Es war nicht nur das Kaufen an sich, sondern eher die Atmosphäre zu genießen, wenn sich die Straßencafes im Sommer füllten, die Kinder ihr erste Eis schlürfen durften und man am Abend in die Cocktailbar in der Stadt Platz nahm und genoss. Wird diese Zeit jemals wiederkommen und vor allem: Wird sie je wieder so sein? Hat uns der Onlinehandel schon jetzt fest im Griff und verleitet uns immer mehr dazu, von zuhause aus zu shoppen, selbst dann, wenn man vielleicht eigentlich schon längst wieder in die Stadt fahren und einkaufen könnte?

Bezahlt wird digital

Der Onlinehandel boomt und er wächst weiterhin an. Es wird bequem von zuhause aus eingekauft und selbst von unterwegs am Smartphone werden die allerneusten Angebote der Anbieter im Netz durchforstet, um das ein oder andere Schnäppchen bloß nicht zu verpassen. Das Zeitalter der Digitalisierung hat schon längst Einzug gehalten und selbst die Zahlungsmethoden und Möglichkeiten sind mittlerweile digital leicht zu handhaben. Wir müssen also nicht mehr in die Geldbörse schauen, oder zur Bank und Geld abheben oder mit der Kreditkarte zahlen. Alles läuft wie von selbst durch moderne Zahlungsmethoden im Netz, wie Paypal beispielsweise, wie am Schnürchen. Clevere und geschäftstüchtige Unternehmen und Ladenbesitzer haben das Kaufverhalten der Verbraucher erkannt und passen sich dementsprechend an. Die Digitalisierung der stationären Geschäfte hat begonnen und desto besser der Auftritt des Unternehmens im Netz ist, umso besser und meist auch erfolgreicher. Anhand der Unterstützung von Profis, wie etwa diese Shopify Agentur und andere Experten in diesem Segment, lassen sie sich ihre Webshops einrichten und aufbauen, um dann mit guten und einwandfrei funktionierenden Onlineshops ihrer Unternehmen den Kunden zur Verfügung stehen zu können.

Angemessene Beileidssprüche für Beerdigungen

Es ist immer sehr schwer, mit anzusehen, welche Lücke ein geliebter Mensch bei den Trauernden zurücklässt. Wenn Du auf eine Beerdigung eingeladen bist, kanntest Du den Verstorbenen persönlich und empfindest wahrscheinlich selber auch tiefe Trauer. Für die Angehörigen ist es eine schöne Geste, wenn Du ihnen bei der Beerdigung Dein Beileid aussprichst. Sie spüren dadurch, dass sie nicht alleine sind in dieser schweren Zeit. Du zeigst ihnen, dass Du Anteil nimmst an ihrer Trauer.

Wenn Du Dir unsicher bist, wie Du Dein Beileid am besten ausdrücken sollst, kannst Du im Internet verschiedene Beileidsprüche für Beerdigungen finden. Die Entscheidung für eine Formulierung hängt davon ab, wie eng Dein Verhältnis zu dem Verstorbenen war und zu seinen Angehörigen ist. Handelt es sich um eine entfernte Verwandtschaft oder Bekanntschaft, zu der Du kaum Kontakt hattest, sind Worte wie „Mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem Verlust“ angemessen. Bei persönlicheren Beziehungen kannst Du auch aussprechen, was Dir die verstorbene Person bedeutet hat und wie sehr Du sie vermissen wirst. Dabei kannst Du ruhig ehrlich Deine Gefühle formulieren – das zeigt den Angehörigen, dass Du sie verstehst und ihr könnt liebevolle Erinnerungen an den Toten teilen.

Wie kann ich noch kondolieren bei einem Trauerfall?

Auch wenn Du nicht auf einer Beerdigung eingeladen bist, ist es üblich zu kondolieren, wenn Du mitbekommst, dass ein Mensch in Deinem Umfeld einen Angehörigen verloren hat. Handelt es sich beispielsweise um einen Arbeitskollegen, kannst Du ihm Dein herzliches Beileid aussprechen. Wenn Du nicht weißt, was Du sagen sollst, kannst Du einen Menschen, der Dir nahesteht, stattdessen auch einfach in den Arm nehmen. Ein Trauerfall ist immer schwer für die Betroffenen und mehr als die „richtigen Worte“ zählt die Geste. Versuch zu zeigen, dass Du Anteil nimmst und für die Betroffenen da bist, wenn sie jemanden zum Reden oder als Unterstützung brauchen. Viele Menschen ziehen sich aber in Zeiten der Trauer auch zurück und das gilt es dann ebenso zu respektieren.

Natürlich kannst Du auch schriftlich Dein Beileid bekunden. Im Schreibwarenhandel, Buchhandlungen und vielen anderen Geschäften kannst Du eine Trauerkarte kaufen, die Dir vom Design und Spruch gefällt. Wenn Du lieber selber etwas formulieren möchtest, kann Du auch einfach ein Foto mit dem Verstorbenen verwenden oder ein neutrales Motiv ohne Spruch. Inspiration für den Text findest Du auch auf zahlreichen Internetseiten.

Was kann ich noch tun, wenn jemand verstorben ist?

Wenn es sich bei dem Verstorbenen zum Beispiel um ein Mitglied aus Deinem Sportverein oder einen Kollegen handelt, kommt es oft vor, dass Arbeitgeber oder Verein eine Traueranzeige schalten. Darin bringt Ihr neben der Familie Eure Trauer zum Ausdruck und dankt dem Toten für sein Engagement oder schreibt, wie er Euch fehlen wird. In einer Traueranzeige wird oft auch ein Trost spendender Beileidsspruch verwendet.

Unabhängig davon, ob Du auf der Beerdigung eingeladen bist oder nicht, kannst Du zusammen mit Deiner Familie, Deinen Vereinskameraden oder Freundeskreis einen Blumenkranz besorgen. Auf die Schleife könnt ihr ein paar Worte für den geliebten Menschen drucken lassen. Blumenkränze kannst Du im Blumenhandel oder beim Friedhofsgärtner bestellen. Dort kannst Du direkt die Blumen aussuchen, die Du im Kranz haben möchtest und auch die Farbe der Schleife absprechen.

Außerdem kannst Du Menschen, die Dir sehr nahe stehen, Deine Hilfe anbieten, wenn es um die Organisation rund um die Beerdigung und die Trauerfeier geht.

Der Ablauf einer Urnenbeisetzung

Nachdem der Verstorbene eingeäschert wurde, findet die Urnenbeisetzung einige Tage oder Wochen später statt. Die Entscheidung, in welchem Rahmen die Beisetzung abgehalten werden soll und zu welchem Zeitpunkt, liegt bei den Angehörigen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Auswahl der passenden Urne. Auf mementi-urnen.de gibt es viele verschiedene Modelle, um der Persönlichkeit des Verstorbenen gerecht zu werden.

Die Urnenbeisetzung kann sowohl in einem großen Verwandtschafts- und Freundeskreis als auch im engsten Kreis der Familie abgehalten werden. Abgehalten werden kann sowohl eine feierliche Beisetzung mit Musik und einer Ansprache als auch eine Zeremonie in aller Stille.

Oft handelt es sich bei der Urnenbeisetzung um einen schlichten und kurzen Akt, in dem wenige Rituale beinhaltet sind. Daher ist es sinnvoll, sich bereits im Vorfeld hinsichtlich der Gestaltung der Zeremonie Gedanken zu machen.

Häufig begleitet die Angehörigen während der Beisetzung der Urne lediglich der Aufseher des Friedhofes, der auch den Transport der Urne zum Grab übernimmt. Danach bleibt dieser noch für einen kleinen Moment am Grab stehen, um die letzte Ehre zu erweisen und verlässt die Angehörigen danach. Insgesamt dauert die Beisetzung der Urne circa zehn Minuten.

Viele Angehörige bedauern dieses nüchterne und schlichte Vorgehen bei der Beisetzung der Urne. Immerhin wird hier die Asche des Verstorbenen zurück an die Erde gegeben – eine entscheidende Station auf dem Weg der Verabschiedung und des Loslassens. Es existiert ab diesem Zeitpunkt ein Grab, die Bestattungszeremonie hat ihren Schlusspunkt gefunden.

Die Praxis wird diesem wichtigen Moment für die Angehörigen oft nicht gerecht, da es keine traditionelle Zeremonie gibt, der in unserer Kultur gefolgt wird. Es gibt allerdings Möglichkeiten und Chancen, diese Lücke zu schließen und individuellen und neuen Gestaltungsideen den Weg zu bereiten. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt.

Die Angehörigen können die Urne selbst zur Grabstätte tragen oder diese selbst beisetzen. Dies sollte dem Friedhofsaufseher frühzeitig genug mitgeteilt werden. Urnen haben ein gewisses Gewicht, deshalb kann es nötig werden, dass sich die Träger bei einem langen Weg zur Grabstätte abwechseln. Es kann sehr innig und berührend sein, die Urne selbst entlang des Weges zum Grab zu tragen. Hier wird der Verstorbene nicht nur begleitet, sondern getragen. Diese Möglichkeit ist persönlicher, als die Urne durch den Friedhofsaufseher transportieren zu lassen.

Natürlich ist es auch möglich, nach, während oder vor der Urnenbeisetzung, eine individuelle Ansprache zu halten. Es kann ein Segen oder persönliche Worte gesprochen, gebetet oder vorgelesen werden. Auch kann ein Trauredner oder der Pfarrer gebeten werden, die Beisetzung zu begleiten und die Gestaltung der Ansprache zu übernehmen.

Dem Verstorbenen kann ein Gegenstand mit ins Grab gegeben werden. Auch können auf das Grab Erinnerungsstücke, Fotos, Briefe und Blumen gelegt werden. Viele Menschen streuen auf die Urne als Symbolik etwas Erde. Ebenfalls wird manchmal der Wunsch geäußert, die Schließung des Grabes selbst zu übernehmen. Hier sind die örtlichen Regelungen entscheidend, ob dies möglich ist.

Wie bei einer Erdbestattung auch, kann auf dem Weg zum Grab oder bei der Ankunft an diesem Musik gespielt werden. Diese kann von einer CD kommen, einem Chor, einer Querflöte oder einer Solo-Trompete. Schön ist es auch, wenn die Gäste gemeinsam ein Lied singen, welches einen Bezug zu dem Verstorbenen hat.

Abschließend kann um das Grab herum ein Trauerkreis gebildet werden. Dabei stehen die Gäste um das Grab verteilt und reichen sich gegenseitig ihre Hände. Nach einem gemeinsamen Lied oder einem stillen Moment, lösen sich die Hände, um nun symbolisch loszulassen, und doch weiterhin verbunden zu sein.
Urnenbeisetzungen können einen individuellen Rahmen bekommen, in dem eigene Ideen und persönliche Rituale, egal, ob neu oder alt, begangen werden. Auf diese Weise kann eine angemessene und individuelle Abschiedskultur etabliert werden.

Geschmackvolle und moderne Grabgestaltungen

Die Vielfalt der Möglichkeiten die Gräber seiner Lieben in Gedenken mit wunderschönen Grabsteinen aller Arten zu verzieren, ist heutzutage größer und unterschiedlicher denn je. In allen erdenklichen Formen, Farbgebungen, Mustern, Designs und Co. können diese gestaltet und auf persönlichen Wunsch angefertigt werden. In liebevoller Handarbeit werden Gravuren aller Arten auf Grabsteinen durchgeführt, Ornamente eingearbeitet und Verzierungen vorgenommen. Besonders schöne Steinsorten und Arten werden hierfür genutzt. In der Regel handelt es sich hierbei um schönste Natursteine, die je nach Verarbeitung und Gesteinssorte jedem Grab eine äußerst geschmackvolle und auch einzigartige Note geben können.

Naturstein – nach wie vor äußerst beliebt

Der Naturstein in seiner schönsten und auch reinsten Form findet sich am häufigsten als Grabstein auf Gräbern wieder. Er kann flexibel bearbeitet werden und ist, je nach Gesteinsart, auch ein absoluter Eyecatcher, wenn er auf Hochglanz poliert und mit schönen Lettern versehen das Grab ziert und verschönt. Die Auswahl an unterschiedlichen Gesteinsarten ist im Segment Naturstein besonders vielfältig und riesig. Sie bietet beispielsweise der Natursteinhandel aus Hannover eine große Bandbreite, die zur Verarbeitung als Grabstein zur Verfügung stehen können. Besonders häufig wird hier gerne der wunderschöne Granit genutzt. Er ist in den Farben von hellem Rot, über Dunkelrot meliert, bis hin von hellgrau, Grau bis tiefem Schwarz erhältlich.

Granit hat die besondere Eigenart, dass ist der Stein erst einmal ausgesucht und geschliffen, er wie kein Zweiter glänzt und eigentlich allen Umwelteinflüssen und Witterungen strotzt. Moose und Flechten, die sich im Laufe der Zeit oftmals auf Gräbern niederlassen und eben auch auf Grabsteinen, stoßen im wahrsten Sinne des Wortes auf Granit und finden nur selten Halt auf dessen Oberfläche. Granitsockel werden in unterschiedlichen Größen und Formen als Grabsteine verarbeitet und vom professionellen Steinmetz in die gewünschte Fasson und Form gebracht. Gravuren lassen sich in Granit leicht einarbeiten und auch unterschiedliche Letter und Schriftzüge lassen sich einfach befestigen. Als Umrandung und Begrenzung von Gräbern werden im Übrigen ebenfalls am häufigsten Granitsockel verwendet.

Blumen, Sträucher, Sandstein oder Schiefer?

Wer die Natur liebt oder der Verstorbene ebenso ein Naturfreund und Liebhaber von duftenden Blumen war, sollte dies auch auf dem Grab für sich sprechen lassen und dementsprechend handeln. Schöne Sträucher, wie auch Kräuterpflanzen können gut in bunte Blumenkissen den ganzen Sommer durch das Grab stilvoll verschönern. Während einjährig blühende Stauden und Blumen meist gern schon mal von Hasen und auch zum Teil je nach Lage des Friedhofs von Rehen als beliebte Nahrungsquelle genutzt werden, sind es Kräuter, selbst wenn sie in voller Blüte stehen, nicht. Auch ein ein-gravierter Spruch kann für besondere Erinnerungsmomente an den Verstorbenen sorgen. Verbindet man nun das mediterrane Flair mit einer Umrandung des Grabes mit Sandstein und einem dazu passenden natürlich wirkenden Grabstein, so erschafft man hiermit ein ganz außerordentliches, geschmackvoll gestaltetes Grab für seine Lieben. Auch zum Teil Schiefer kann als Grabstein verwendet werden, wobei dieses Gestein recht massiv sein sollte, um eine Grabsteinform hierfür anfertigen zu lassen.

Top Tipps gegen Akne

Akne ist für viele Jugendliche ein Problem. Hier die Top Tips um sie erst gar nicht zu bekommen.

Tipps

  1. Feuchtigkeit spenden. Viele Akne-Produkte enthalten Inhaltsstoffe, die die Haut trocknen, also immer eine Feuchtigkeitscreme verwenden, die Trockenheit und Hautpeeling minimiert. Suchen Sie auf dem Etikett nach „nicht-komedogen“, was bedeutet, dass es keine Akne verursachen sollte. Es gibt Feuchtigkeitscremes für fettige, trockene oder Mischhaut.
  2. Halte dein Gesicht sauber. Unabhängig davon, ob Sie Akne haben oder nicht, ist es wichtig, Ihr Gesicht zweimal täglich zu waschen, um Unreinheiten, abgestorbene Hautzellen und zusätzliches Öl von der Hautoberfläche zu entfernen. Mehr als zweimal täglich zu waschen ist nicht unbedingt besser; es kann mehr schaden als nützen. Verwenden Sie warmes, nicht heißes Wasser und einen milden Gesichtsreiniger. Die Verwendung einer harten Seife (wie z.B. Deodorant Körperseife) kann bereits entzündete Haut verletzen und zu weiteren Irritationen führen.
  3. Benutze Make-up sparsam. Vermeiden Sie es, während eines Ausbruchs Foundation, Puder oder Rouge zu tragen. Wenn Sie Make-up tragen, waschen Sie es am Ende des Tages ab. Wenn möglich, wählen Sie ölfreie Kosmetik ohne Zusatz von Farbstoffen und Chemikalien. Wählen Sie Make-up, das als „nicht komedogen“ bezeichnet wird, was bedeutet, dass es keine Akne verursachen sollte. Lesen Sie die Zutatenliste auf dem Produktetikett vor dem Kauf.
  4. Vermeiden Sie es, Ihre Haut mit einem Waschlappen, einem Peeling-Handschuh oder einem Loofah (einem grob strukturierten Schwamm) hart zu schrubben. Waschen Sie es vorsichtig mit einem sehr weichen Tuch oder mit den Händen. Immer gut ausspülen und dann das Gesicht mit einem sauberen Handtuch trocknen. (Werfen Sie das Handtuch in den Wäschekorb, da schmutzige Handtücher Bakterien verbreiten.) Verwenden Sie das Waschtuch auch nur einmal.
  5. Versuchen Sie ein rezeptfreies Akneprodukt. Diese Akne-Produkte brauchen kein Rezept. Die meisten von ihnen haben Inhaltsstoffe wie Benzoylperoxid, Salicylsäure, Glykolsäure oder Milchsäure, die Bakterien bändigen und Ihre Haut trocknen. Sie können zu Trockenheit oder Schälen führen, also beginnen Sie zunächst mit einer kleinen Menge. Dann kannst du einstellen, wie viel du benutzt und wie oft. Eine weitere Option ist ein neues OTC topisches Retinoidgelb (Differin 0,1% Gel). Es funktioniert, um die Akne tatsächlich von der Bildung abzuhalten. Verwenden Sie diese Produkte mit Vorsicht, wenn Sie empfindliche Haut haben.

Weiterführende Links

  • Hier gibt es viel Infomaterial rund um das Thema Akne

Heinrich Schirmbeck

Heinrich Schirmbeck (* 23. Februar 1915 in Recklinghausen; † 4. Juli 2005 in Darmstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben
Heinrich Schirmbeck, dessen Vater, ein Mitarbeiter der Reichsbahn, 1917 während des Ersten Weltkriegs einem Soldaten zum Opfer fiel, wuchs in Recklinghausen auf. Nach der Grundschule besuchte er ab 1925 das Gymnasium und ab 1931 das Gymnasium, wo er 1934 seinen Abschluss machte. Schon während seiner Schulzeit engagierte er sich in Jugendgruppen der SPD und des Reichsbanners. Nach dem Abitur wurde er wegen seiner oppositionellen Ideologie von der Gestapo für mehrere Wochen in einem Umerziehungslager interniert und ihm wurde das Studium verboten.

Von 1935 bis 1937 absolvierte er eine Lehre als Buchhändler in einer medizinischen Buchhandlung in Frankfurt am Main. Während dieser Zeit erschienen seine ersten Artikel in verschiedenen Zeitschriften. Von 1937 bis 1938 war er Assistent des Sortiments in Halle an der Saale und Nürnberg. 1938 wurde er Werbeleiter der Akademischen Verlagsgesellschaft Athenaion in Potsdam, im folgenden Jahr Propagandist im Ullstein-Verlag in Berlin und schließlich in der „Frankfurter Zeitung“, für deren Feuilleton Schirmbeck bis 1943 regelmäßig mitwirkte. In diesen Jahren begann die Freundschaft mit Peter Suhrkamp und Hermann Kasack. Ab 1940 war Schirmbeck Soldat. Kurz vor Kriegsende verließ er Hitlers Wehrmacht im Hinblick auf das sinnlose Töten – eine Erfahrung, der er in der Geschichte „Die Flucht“ nachdrücklich nachgeht. Im Jahr 1945 wurde er in den Vereinigten Staaten inhaftiert, aus denen er im September 1945 entlassen wurde.

Von 1946 bis 1950 war er Herausgeber des Feuilletons der „Schwäbischen Zeitung“ in Leutkirch im Allgäu und gleichzeitig Mitarbeiter der „Badischen Zeitung“ in Freiburg im Breisgau. 1950 wechselte er als Anzeigenleiter zur „Deutschen Zeitung und Wirtschaftszeitung“ in Stuttgart, 1951 wurde er Anzeigenleiter der „Frankfurter Illustrierten“. Seit 1952 ist Schirmbeck freiberuflich tätig und hat mehr als 400 Radiobeiträge aus den verschiedensten Wissenschaftsbereichen verfasst.

Heinrich Schirmbecks Essays und Geschichten verbinden literarische, ethische und wissenschaftliche Themen gleichermaßen. Sein Hauptwerk „Ärgert dich dein rechtses Auge“ erschien 1957 und wurde in den USA als wichtigste deutsche Literaturpublikation nach Thomas Manns „Zauberberg“ gefeiert.

Von 1955 bis 1967 lebte er in Frankfurt am Main, seitdem lebt er in Darmstadt auf der Rosenhöhe.

Neben seiner literarischen Tätigkeit war Schirmbeck auch nach dem Krieg wieder politisch aktiv: In den 1950er Jahren engagierte er sich gegen die Aufrüstung der Bundesrepublik Deutschland, später gegen Atomwaffen, Kernkraftwerke und in den 1980er Jahren gegen den NATO-Doppelentscheid.

Heinrich Schirmbeck war seit 1959 Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, seit 1962 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und seit 1964 der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz. Ab 1969 war er Mitglied des Akademischen Rates der Humboldt-Gesellschaft.

Um das Werk des Schriftstellers am Leben zu erhalten, wurde ein „Heinrich Schirmbeck“-Kreis von Förderern und Freunden gegründet. Insbesondere Schriftsteller, die sich um die deutsche Sprache verdient gemacht haben, sollten neben Unternehmen und Privatpersonen Mitglied werden. Auch ein „Heinrich-Schirmbeck-Preis“ wird bekannt gegeben. In Wiesbaden, rund um den lokalen Verlag Immo Hilbinger, wurde 2005 aus dem Förder- und Freundeskreis die gemeinnützige „Heinrich-Schirmbeck-Gesellschaft“ gegründet.

Er erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen:
* 1950 erhielt er den Großen Preis für Literatur der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz,
* 1961 die Verleihung des Immermann-Preises der Stadt Düsseldorf,
* 1980 die Johann Heinrich Merck-Auszeichnung,
* 1991 das Großstadtplakette der Stadt Recklinghausen und
* 1995 die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main.

Am 4. Juli 2005 starb Heinrich Schirmbeck im Alter von neunzig Jahren in seiner Wahlheimat Darmstadt.

Literatur

* Karl August Horst (Hrsg.): Literatur und Wissenschaft, Düsseldorf [u.a.] 1968
* Rolf Stolz (Hrsg.): Orpheus im Laboratorium, Weilerswist 1995
* Gerald Funk: Die Formel und die Sinnlichkeit : das Werk Heinrich Schirmbecks, Paderborn 1997. 343 S. (Marburg, Univ., Dissertation 1997) ISBN 3-89621-054-8
* Cynthia L. Appl: Heinrich Schirmbeck and the two cultures, New York [u.a.] 1998
* Gerald Funk: Im Labyrinth der Spiegelungen, Wetzlar 2001

Werke

* Die Fechtbrüder, Berlin 1944 (Neuauflage: Mainz 1995)
* Gefährliche Täuschungen : Erzählung, Berlin 1947
* Das Spiegellabyrinth, Freiburg i.Br. 1948
* Ärgert dich dein rechtes Auge, Darmstadt 1957 (Neuauflage: Wiesbaden 2005)
* Der junge Leutnant Nikolai, Darmstadt 1958
* Die Formel und die Sinnlichkeit : Bausteine zu einer Poetik im Atomzeitalter, München 1964
* Die Nacht vor dem Duell, Frankfurt a.M. [u.a.] 1964
* Ihr werdet sein wie Götter : Der Mensch in der biologischen Revolution, Düsseldorf [u.a.] 1966
* Vom Elend der Literatur im Zeitalter der Wissenschaft, Mainz 1967
* Aurora, Göttingen 1968
* Träume und Kristalle, Frankfurt 1968
* Die moderne Literatur und die Erziehung zum Frieden, Mainz 1970
* Tänze und Ekstasen, Darmstadt 1973
* Schönheit und Schrecken : zum Humanismusproblem in der modernen Literatur, Mainz 1977. 247 S. ISBN 3-7758-0921-X
* Franz Nauen : (1887 – 1959) ; Porträt eines Pädagogen der Weimarer Zeit, Mainz 1980
* Die Pirouette des Elektrons: Meistererzählungen, Düsseldorf 1980 (Neuauflage: Wiesbaden 2005)
* Für eine Welt der Hoffnung, Darmstadt 1988
* Ein Leben für die Zukunft, Recklinghausen 1995
* Gesang im elektrischen Stuhl, Weilerswist 1995
* Die Angst des Ödipus : zum sozial-ethischen Defizit der Moderne, Frankfurt am Main [u.a.] 1996
* Gestalten und Perspektiven : Essays, Porträts und Reflexionen aus fünf Jahrzehnten, Darmstadt 2000. 485 S. ISBN 3-534-15109-7
* Der Kris, Wiesbaden 2005. 100 S. ISBN 3-927110-21-3

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