Lebendige Erinnerung

Lebendige Erinnerung

Zitate & Sprüche

Unser „portal der erinnerung“ bietet die Gelegenheit die ewige Erinnerung an einem geliebten Menschen zu bewahren und gibt Freunden, Bekannten und Nachgeborenen Einblick in das Leben des Verstorbenen.

Wirklich tot ist ein Mensch erst dann, wenn sich niemand mehr an ihn erinnert.

So erhalten unsere Verstorbenen im weltweiten Internet einen ehrenvollen Platz der daran erinnert was sie für uns bedeutet haben und immer noch bedeuten.

Das „portal der erinnerung“ ist auch für private vollkommen kostenfreie Einträge geöffnet, denn es wäre nicht fair, hier nur den bekannten Namen ein Denkmal zu setzen.

Hier können Sie eine private Gedenkseite erstellen lassen.

Sehen Sie hier einige Beispiele der „privaten Einträge


Zitate & Sprüche:

Jeder Mensch ist nicht nur er selber, er ist auch der einmalige, ganz besondere Punkt, wo die Erscheinungen der Welt sich kreuzen, nur einmal so und nie wieder. Darum ist jedes Menschen Geschichte wichtig und jeder Aufmerksamkeit würdig.“
Hermann Hesse

Das Lied des Barden ist zu Ende. Das Lautenspiel vergangen. Stumm stehen wir und fassungslos versuchen, den letzten Ton zu fangen und ihn zu halten, ihn niemals loszulassen

Er brachte mit seinen Liedern Freude und Lachen an jeden Ort. Wie kein zweiter zog er die Zuhörer in seinen Bann. Nur selten gibt es Barden, wie er einer war.

In jeder Taverne, wo Lieder erklingen an Lagerfeuern, wo Barden singen an jedem Ort, zu jeder Zeit, wenn wir zusammen sind bist du dabei. Niemals vergessen – Niemals sollen deine Lieder enden.
Das Lied des Barden

Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben sondern Erlösung.

Nichts stirbt, was in der Erinnerung bleibt.

Woran man sich erinnert, das kann nicht mehr verloren gehen.

Du bist von uns gegangen, aber nicht aus unseren Herzen.

Auch wenn er nicht mehr unter uns ist, so ist er doch immer bei uns.

Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber es tut gut zu erfahren, wie viele ihn gern hatten.

Das Leben endet, die Liebe nicht.

Eine Stimme, die vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die niemand nehmen kann.

Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen zu Stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen.

Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.

Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.

Das Licht der Dankbarkeit ihn so viele Jahre neben sich zu wissen, ist stärker als die Nacht und der Schmerz der Trauer.

Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
1. Petrus 1,3

Wir warten aber auf einen neuen Himmel und eine neue Erde nach seiner Verheißung, in denen Gerechtigkeit wohnt.
1. Petrus 3,13

Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.
Albert Schweitzer

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.
Albert Schweitzer

Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir Abschied nehmen.
Albert Schweitzer

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.
Albert Schweitzer

Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein.
Antoine de Saint-Exupèry

Ein Freund ist jemand, mit dem du hemmungslos lachen und schamlos weinen kannst.
Andreas Tenzer

Abschied nehmen ist immer schmerzlich, selbst wenn es nur für kurze Zeit ist.
Anne Morrow Lindbergh

Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
Anselm von Canterbury

Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehn, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
Arthur Schopenhauer

Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.
August von Kotzebue

Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar.Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.
Augustinus

Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt!
Augustinus

Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen,um sie und für sie, um mich und für mich.Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf. Mochten sie fließen, so viel sie wollten.Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen.
Aurelius Augustinus

Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne.
Aurelius Augustinus

Niemals und unter keinen Bedingungen dürfen wir verzweifeln. Zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im Unglück. Tatenlose Verzweiflung bedeutet so viel wie die Pflicht vergessen und sich ihr entziehen.
Boris Pasternak

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid; sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht. Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiss es nicht.
Dieter Bonhoeffer

Von guten Mächten wunderbar geborgene erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen Und ganz gewiß an jedem neuen Tag.
Dietrich Bonhoeffer

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen, die Du in unsere Dunkelheit gebracht, führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen! Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.
Dietrich Bonhoeffer

Man muss sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern, wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet, sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiss ist, besitzt; dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus.
Dietrich Bonhoeffer

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer

Nur wenige Menschen sind wirklich lebendigund die, die es sind sterben nie. Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.Niemand den man wirklich liebt, ist jemals tot.
Ernest Hemingway

Wer weiss denn, ob das Leben nicht Totsein ist und Totsein Leben?
Euripidis

Unser Leben ist der Fluss,der sich ins Meer ergießt,das „Sterben“ heißt.
Federico García Lorca

Hoffen und Wünschen und Sehnen, es ist nur leidige Krankheit, Wirfst du den Ballast ins Meer, segelst du sicher und froh.
Ferdinand Sauter

Ich zögere, diesem fremden Gefühl, dessen sanfter Schmerz mich bedrückt, seinen schönen und ernsten Namen zu geben: Traurigkeit
Françoise Sagan

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
Franz Grillparzer

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Franz von Assisi

Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl, der in ein trauriges Herz dringt. Öffne es weit und lass sie hinein.
Friedrich Hebbel

Was wäre das Leben ohne Hoffnung!
Friedrich Hölderlin

Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.
Friedrich Schiller

Siehe! Da weinen die Götter, es weinen die Göttinnen alle, dass das Schöne vergeht, dass das Vollkommene stirbt.
Friedrich Schiller

Das süsseste Glück für die trauernde Brust, nach der schönen Liebe verschwundener Lust, sind der Liebe Schmerzen und Klagen .
Friedrich Schiller

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens.
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Traurigkeit ist nicht ungesund – sie hindert uns, abzustumpfen.
George Sand

Unglücklicher, wie du deinen frühen Glanz verlorst, du, einst des Lichtes schönster Engel.
Giambattista Marino

Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, in dem man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.
Gustave Flaubert

Abschied ist die innigste Form menschlichen Zusammenseins.
Hans Kudszus

Ich gehe langsam aus der Welt heraus in eine Landschaft jenseits aller Ferne und was ich war und bin und immer bleiben werde geht mit mir ohne Ungeduld und Eile in ein bisher noch nicht betret´nes Land.
Hans Sahl

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.
Hebräer 13,8

Was wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein? Unter Palmen in dem Süden, Unter Linden an dem Rhein? Immerhin. Mich wird umgeben Gotteshimmel. Dort wie hie und als Totenlampenschweben nachts die Sterne über mir.
Heinrich Heine

Einer nach dem anderen geht heim. Unfruchtbare Tränen weinen wir ihnen nach, bis auch wir abgehn.
Heinrich Heine

Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein.
Heinrich von Kleist

Der Tod hat keine Bedeutung – ich bin nur nach nebenan gegangen. Ich bleibe, wer ich bin, und auch Ihr bleibt dieselben. Was wir einander bedeuteten, bleibt bestehen. Nennt mich bei meinem vertrauten Namen. Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert Euren Tonfall nicht! Hüllt Euch nicht in Mäntel aus Schweigen und Kummer. Lacht wie immer über die kleinen Scherze, die wir teilten. Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit. Leben bedeutet immer nur Leben- es bleibt so bestehen, immer – ohne Unterbrechung. Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei Euch. Ich warte eine Zeit lang auf Euch- irgendwo, ganz in der Nähe – nur ein paar Straßen weiter.
Henry Scott-Holland

Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds. Der Zurückbleibende leidet.
Henry Wadsford Longfellow

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man sehr lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.
Hermann Hesse

Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug.
Hilde Domin

Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt.
Hiob 1,21

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt.
Hiob 19,25

Was ich gefürchtet habe, ist über mich gekommen, und wovor mir graute, hat mich getroffen.
Hiob 3,25

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant

Den Tod fürchten die am wenigsten,deren Leben den meisten Wert hat.
Immanuel Kant

Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.
Iwan Turgenjew

Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
Jean de La Fontaine

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
Jean Paul

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!
Jesaja 43,1

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
Joh. Wolfgang v. Goethe

Der Mensch erfährt, er sei auch wer er mag, ein letztes Glück und einen letzten Tag.
Joh. Wolfgang v. Goethe

Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.
Johann Wolfgang von Goethe

Die Hoffnung hilft uns leben.
Johann Wolfgang von Goethe

Sie ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihr Glück.
Johann Wolfgang von Goethe

Ich bin bei Dir, du seiest auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da!
Johann Wolfgang von Goethe

Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.
Johannes 11,25

Jesus spricht: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.
Johannes 16,22

Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.
Johannes 3,36

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8,12

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus…
Joseph von Eichendorff

Wenn Dir jemand erzählt,dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Same bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.
Khalil Gibran

Leuchtende Tage. Nicht weinen, dass sie vorüber. Lächeln, dass sie gewesen!
Konfuzius

Der Reifen eines Rades wird gehalten von den Speichen, aber das Leere zwischen ihnen ist das Sinnvolle beim Gebrauch.Aus nassem Ton formt man Gefäße, aber das Leere in ihnen ermöglicht das Füllen der Krüge.Aus Holz zimmert man Türen und Fenster, aber das Leere in ihnen macht das Haus bewohnbar.So ist das Sichtbare zwar von Nutzen, doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.
Lao-tse

Wer einen Fluß überquert muß die eine Seite verlassen.
Mahatma Gandhi

Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids – und ein Quell unendlichen Trostes.
Marie von Ebner-Eschenbach

Unser glaube an Gott bestimmt,wie wir mit unserem zerbrochenen Träumen fertig werden. Er gibt uns die Überzeugung, dass jenseits des zeitlichen Lebens das ewige Leben herrscht.
Martin Luther King

Ich kam, ich weiss nicht woher, Ich bin, ich weiss nicht wer, Ich leb, ich weiss nicht wie lang, Ich sterb und weiss nicht wann, Ich fahr, ich weiss nicht wohin, Mich wunderts, dass ich fröhlich bin.
Martin von Biberach

…und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise – und die Reise ist zu Ende.
Matthias Claudius

Sterben ist kein ewiges getrennt werden; es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag.
Michael Faulhaber

Nichts ist so hoffnungslos, dass wir nicht Grund zu neuer Hoffnung fänden.
Niccolò Machiavelli

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, So lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.
Nikolaus Lenau

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens
Nietzsche

Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
Offenbarung 1,17-18

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Offenbarung 21,4

Traurig wirst du sein, wenn du allein sein wirst.
Ovid

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe; denn es ist hier kein Helfer.
Psalm 22,12

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23,1

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.
Psalm 23,4

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Psalm 31,16

In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Psalm 31,6

Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.
Psalm 34,19

Höre mein Gebet, Herr, und vernimm mein Schreien, schweige nicht zu meinen Tränen.
Psalm 39,13

Herr, lehre mich doch, daß es ein Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.
Psalm 39,5

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
Psalm 42,2

Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf.
Psalm 49,16

Wir haben einen Gott, der da hilft, und den Herrn, der vom Tode errettet.
Psalm 68,21

Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hälst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Psalm 73,23-24

Ich denke und sinne des Nachts und rede mit meinem Herzen, mein Geist muß forschen. Hat Gott vergessen, gnädig zu sein oder sein Erbarmen im Zorn verschlossen?
Psalm 77,7-10

Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
Psalm 90,12

Er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen.
Psalm 91,11

Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der Herr aber ist noch größer in der Höhe.
Psalm 93,4

Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.
Rainer Maria Rilke

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; Sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erdeaus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallenunendlich sanft in seinen Händen hält.
Rainer Maria Rilke

O Herr, gib jedem seinen eignen Tod. Das Sterben, das aus jenem Leben geht,darin er Liebe hatte, Sinn und Not.
Rainer Maria Rilke

Ob man nicht dennoch hätte Klagefrauen auftreiben müssen? Weiber, welche weinen für Geld, und die man so bezahlen kann, dass sie die Nacht durch heulen, wenn es still wird. Gebräuche her! Wir haben nicht genug Gebräuche. Alles geht und wird verredet. So musst du kommen, tot, und hier mit mir Klagen nachholen. Hörst du, dass ich klage? Ich möchte meine Stimme wie ein Tuch hinwerfen über deines Todes Scherben und zerrn an ihr, bis sie in Fetzen geht, und alles, was ich sage, müsste so zerlumpt in dieser Stimme gehn und frieren.
Rainer Maria Rilke

Er ging hinauf unter dem grauen Laubganz grau und aufgelöst im Ölgelände und legte seine Stirne voller Staubtief in das Staubigsein der heissen Hände. Nach allem dies. Und dieses war der Schluss. Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde, und warum willst du, dass ich sagen muss du seist, wenn ich dich selber nicht mehr finde. Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein.Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein. Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein.
Rainer Maria Rilke

Irgendwo blüht die Blume des Abschieds und streut immerfort Blütenstaub, den wir atmen, herüber; auch noch im kommendsten Wind atmen wir Abschied.
Rainer Maria Rilke

Der Tod ist groß.Wir sind die Seinen Lachenden Mund.Wenn wir uns mitten im Leben meinenWagt er zu weinen Mitten in uns.
Rainer Maria Rilke

Ich habe Tote, und ich ließ sie hin und war erstaunt, sie so getrost zu sehen, so rasch zuhaus im Totsein, so gerecht, so anders als ihr Ruf. Nur du, du kehrst zurück du streifst mich, du gehst um, du willst an etwas stoßen, dass es klingt von dir und dich verrät.
Rainer Maria Rilke

Leben, so leben wir dem Herrn; sterben, so sterben wir dem Herrn. Darum: Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Römer 14,8

Abschied nehmen von einem Freund, das ist einer der tausend Tode. Aber wer an seine Arbeit geht, weint nicht, wenn es eine Arbeit ist von der Art, daß Menschen darüber reden.
Rosemarie Schuder

Man weiß, dass die akute Trauer nach solch einem Verlust ablaufen wird, aber man wird ungetröstet bleiben, nie Ersatz finden. Alles, was an seine Stelle rückt, und wenn es sie auch ganz ausfüllen sollte, bleibt doch etwas anderes. Und eigentlich ist es recht so. Das ist die einzige Art, die Liebe fortzusetzen.
Sigmund Freud

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiß, daß er das schlimmste aller Übel sei.
Sokrates

Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist von hier an einen anderen Ort, und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden, welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?
Sokrates

Verbunden sind wir stark und unwandelbar, im Schönen wie im Guten, über alle Gedanken hinaus im Glauben und im Hoffen.
Susette Gontard

Immer enger, leise, leiseziehen sich die Lebenskreise,schwindet hin, was prahlt und prunkt,schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und ist nichts in Sicht geblieben als der letzte dunkle Punkt.
Theodor Fontane

Wir wandelten in Finsternis, bis wir das Licht sahen. Aber die Finsternis blieb,und es fiel ein Schatten auf unseren Weg.
Theodor Fontane

Abschiedsworte müssen kurz sein wie Liebeserklärungen.
Theodor Fontane

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.
Thomas Mann

Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.
Thomas von Aquin

Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten.Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe – das einzig Bleibende, der einzige Sinn.
Thornton Wilder

Du warst mein Papa. Papa ich vergeß dich nicht. Wenn mein Glücksstern sinkt, nichts mehr gelingt, seh‘ ich im Nebel dein Gesicht.
Trude Herr

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel

Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist.
Vincent van Gogh

Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.
William Shakespeare

Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.
William Shakespeare

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