<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lebendige Erinnerung</title>
	<atom:link href="http://www.portal-der-erinnerung.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.portal-der-erinnerung.de</link>
	<description>Zur ewigen Erinnerung an die, die in unserem Herzen weiterleben.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 10:18:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Dr. Hans Wyer</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/30/dr-hans-wyer/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/30/dr-hans-wyer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1933</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Hans Wyer, geboren am 7. Januar 1927, verstorben am 30 Januar 2012 im Spital Visp an den Folgen eines Hirnschlags, war ein Schweizer Politiker mit Walliser Wurzeln und insgesamt elf entscheidende Jahre lang Präsident der Christlich-Demokratischen Partei (CVP) der Schweiz. Die Karriere des &#8220;grossen alten Mannes der Schweizer und der Walliser CVP&#8221; (Klaus J. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Hans Wyer, geboren am 7. Januar 1927, verstorben am 30 Januar 2012 im Spital Visp an den Folgen eines Hirnschlags, war ein Schweizer Politiker mit Walliser Wurzeln und insgesamt elf entscheidende Jahre lang Präsident der Christlich-Demokratischen Partei (CVP) der Schweiz.</p>
<p>Die Karriere des &#8220;grossen alten Mannes der Schweizer und der Walliser CVP&#8221; (Klaus J. Stoehlker) begann 1960 in seiner Heimatgemeinde Visp, für die er als Vertreter der Oberwalliser Christlichsozialen, damals &#8220;die Gelben&#8221; genannt, politisierte. 1967 wurde er als Nationalrat in das Parlament der Schweizerischen Eidgenossenschaft gewählt, welches er in seinem letzten Amtsjahr 1976/77 präsidierte.</p>
<p>1977 trat Wyer dem Walliser Staatsrat bei, ein Regierungsamt, das im Kanton Wallis über ein höheres Ansehen verfügt als etwa ein Bundesparlamentarier. Hohe politische Bedeutung erlangte Wyer als Vorsitzender der Christdemokratischen Partei CVP, eine Stellung, die er von 1974 bis 1985 innehielt, also in jener Zeit, als der letzte bedeutende Staatsmann dieser Partei, Kurt Furgler (1924 &#8211; 2008), dem Bundesrat angehörte und an den eidgenössischen Delegiertenversammlungen als wegweisende Führungspersönlichkeit fast wie später nur noch in seiner Partei (SVP) Christoph Blocher *1940 den Ton angab. Als Generalsekretär amtete zu dieser Zeit Dr. Hans Peter Fagagnini *1945, ein kluger Gelehrter mit bewundernswerten Kenntnissen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr und Politik.<br />
Für Hans Wyer war es wichtig, die Interessen seines Heimatkantons Wallis, als dessen Staatsrat er sich dem Finanz- und Energiewesen widmete, durch optimale Vernetzungen durchzusetzen. Dazu gehörte nicht zuletzt die angemessene Versorgung des Bergkantons mit Bundessubventionen. Andererseits verlor die Partei unter seiner Ägide von Wahl zu Wahl nicht dramatisch, aber doch sehr merklich an Wähleranteil, was dann an den Delegiertenversammlungen und parteiintern noch und noch durch den langjährigen aargauisch-luzernischen Delegierten Viktor Kuhn (1930 &#8211; 2011) mahnend registriert wurde. Eine Kandidatur von Staatsrat Wyer in die Landesregierung, den Bundesrat, scheiterte 1982 zugunsten des Luzerners Alphons Egli *1924. Wyers eigene Ambitionen bewirkten hauptsächlich, dass der neben Kurt Furgler beste und glänzendste Redner der Partei, der Aargauer National- und Ständerat Julius Binder *1925, nicht in die parteiinterne Endausmarchung um die Bundesratskandidatur gelangte.<br />
Waren die Bundesratsambitionen von Hans Wyer als schweizerischer Christdemokrat letztlich nicht von Erfolg gekrönt und seine strukturkonservative Behäbigkeit eher ein Faktor des Niedergangs seiner Partei, gelangte er als Fachmann und auch politischer Interessenvertreter des Energiewesens, besonders der Wasserkraft, nach seinem Rückzug aus der Politik zu umso höherem Ansehen. Im Rotten Verlag legte er als Buchautor 2007 das Standardwerk “Die Nutzung der Wasserkraft im Wallis” vor. Darin verlangte er, “die Wasserkraftnutzung in den Dienst des Volkes zu stellen.” Ganz konkret ging es um einen in der Deutschschweiz weitgehend unbekannten Begriff, den “Heimfall”, wonach die zahlreichen Wasserkraftwerke im Wallis, wie einst Hongkong nach hundert Jahren “schändlicher Verträge” an China, wieder an die Walliser Gemeinden, welche die Wasserrechte besitzen, hätten übergehen sollen. Dies könnte für die kleinen und zum Teil finanzschwachen Walliser Gemeinden grosse Einnahmen bedeuten.</p>
<p>Ein Beispiel: Die an der Zufahrt nach Saas Fee gelegene Gemeinde Eisten, ein Extrembeispiel der Berglandwirtschaft (“wo die Geissen Steigeisen tragen”), hat heute nicht nur kein Budgetdefizit, sondern ein positives Vermögen, mit welchem sie politisch handlungsfähig bleibt. Nach Dr. Hans Wyer könnte die Auseinandersetzung um die Erneuerung der Konzessionen für die Walliser Gemeinden enorme Gewinne bringen und damit die Demokratie auf der untersten und elementaren Stufe stärken. In dieser Hinsicht, so scheint es, wurde Hans Wyer ein bedeutender eidgenössischer und kantonaler Politiker, der wie wenige dem subsidiären Staatsaufbau der Schweiz verpflichtet blieb. Also ein Wertkonservativer mit einem typisch walliserischen christlichsozialen Hintergrund. Zu Hans Wyer passt seinerseits die religiöse Verwurzelung und die bei ihm stets ausgeprägte soziale Ader. Entsprechend scheint es überaus angemessen, dass der Leichnam in der Bruder-Klaus-Kapelle in Visp, also einer Gedenkstätte des Schweizer Landesheiligen, aufgebahrt wurde und dass Spenden zum Gedenken an den Verstorbenen an die Procap Oberwallis, eine verdienstvolle und hochangesehene Organisation zugunsten von Invaliden, geleistet werden sollen.</p>
<p>Hans Wyer gehörte einer Generation christdemokratischer Politiker an, welche Überzeugungstreue, das Vertreten legitimer Interessen, Klugheit bis hin zu Schlitzohrigkeit mit einem ausgeprägten Sinn für politische Kultur zu verbinden verstanden. Der fromme Mann und treue Gatte sowie Vater von insgesamt sechs Kindern war und blieb ein profilierter Vertreter des Establishments seines Heimatkantons Wallis. In diesem Sinn gilt für ihn das Lob, wie es jeweils einem römischen Konsuln bei seinem Ableben zu entbieten war: Er hat sich für das Vaterland verdient gemacht.</p>
<p>Dr. phil. Pirmin Meier<br />
Gymnasiallehrer und Schriftsteller<br />
ehem. Eidgenössischer Delegierter CVP<br />
CH &#8211; 6215 Beromünster</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/30/dr-hans-wyer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oscar Luigi Scalfaro</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/oscar-luigi-scalfaro/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/oscar-luigi-scalfaro/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politiker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1932</guid>
		<description><![CDATA[Oscar Luigi Scalfaro (* 9. September 1918 in Novara, Provinz Novara; † 29. Januar 2012 in Rom) war ein italienischer Politiker und Mitglied der Democrazia Cristiana (DC). Von 1992 bis 1999 war er Präsident der Italienischen Republik. Scalfaro absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Mailand und arbeitete anschließend als Richter. Der praktizierende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oscar Luigi Scalfaro (* 9. September 1918 in Novara, Provinz Novara; † 29. Januar 2012 in Rom) war ein italienischer Politiker und Mitglied der Democrazia Cristiana (DC). Von 1992 bis 1999 war er Präsident der Italienischen Republik.</p>
<p>Scalfaro absolvierte ein Studium der Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Mailand und arbeitete anschließend als Richter. Der praktizierende Katholik war schon in jungen Jahren in christlichen Laienorganisationen aktiv und half im Zweiten Weltkrieg inhaftierten Antifaschisten und deren Familienangehörigen.</p>
<p>Bereits 1946 wurde er zum Abgeordneten der Verfassunggebenden Versammlung gewählt und vertrat danach bis 1992 Piemont in der Abgeordnetenkammer, dem Unterhaus des italienischen Parlaments. 1954 wurde er erstmals Staatssekretär im Arbeitsministerium, später im Verkehrsministerium und im Bildungsministerium. Nach der Amtszeit als Vizepräsident der Abgeordnetenkammer von 1976 bis 1983 wurde er 1983 im Kabinett von Bettino Craxi Innenminister. Als dieser 1987 von seinem Amt als Ministerpräsident zurücktrat, wurde Scalfaro zwar mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt, scheiterte jedoch dabei.</p>
<p>Nach der Parlamentswahl vom 5./6. April 1992 wurde er zum Präsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt. Anderthalb Monate später, am 25. Mai 1992, wurde Scalfaro im 16. Wahlgang mit einer Mehrheit von 672 Stimmen zum Präsidenten der Republik gewählt. Als solcher löste er seinen Parteifreund Francesco Cossiga ab, der am 28. April 1992 und somit sechs Wochen vor Ablauf der regulären Amtszeit zurückgetreten war. Während seiner Amtszeit appellierte Präsident Scalfaro an die Bevölkerung, gegen das organisierte Verbrechen eine neue Widerstandsbewegung (Resistenza) zu bilden. Die Amtszeit Scalfaros endete 1999. Sein Nachfolger wurde Carlo Azeglio Ciampi.</p>
<p>Scalfaro war seit 1999 Mitglied auf Lebenszeit im italienischen Senat.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Luigi_Scalfaro"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/oscar-luigi-scalfaro/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Camilla Williams</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/camilla-williams/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/camilla-williams/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sänger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1935</guid>
		<description><![CDATA[Camilla Ella Williams (* 18. Oktober 1919 in Danville, Virginia; † 29. Januar 2012 in Bloomington, Indiana) war eine US-amerikanische Opernsängerin in der Stimmlage Sopran. Williams wurde als Tochter von Cornelius Booker Williams und dessen Ehefrau Fannie Carey Williams geboren. Die Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Williams’ Vater arbeitete als Chauffeur und Butler in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Camilla Ella Williams (* 18. Oktober 1919 in Danville, Virginia; † 29. Januar 2012 in Bloomington, Indiana) war eine US-amerikanische Opernsängerin in der Stimmlage Sopran.</p>
<p>Williams wurde als Tochter von Cornelius Booker Williams und dessen Ehefrau Fannie Carey Williams geboren. Die Familie lebte in bescheidenen Verhältnissen. Williams’ Vater arbeitete als Chauffeur und Butler in einem Privathaushalt; ihre Mutter war als Köchin bei einem Pfarrer der Presbyterian Church angestellt. Camilla Williams war das jüngste von drei gemeinsamen Kindern des Ehepaares Williams. Williams hatte noch einen leiblichen Bruder, Cornelius Booker Jr., und eine Schwester, Cornelia. Im Haushalt lebten noch zwei weitere Kinder, zwei Mädchen (Helen und Mary) aus der ersten Ehe des Vaters.</p>
<p>Ab dem Alter von acht Jahren sang Williams in Danville in verschiedenen Kirchenchören in den Baptisten-Gemeinden, in denen ihre Eltern Mitglieder waren. Sie war Mitglied im Kirchenchor der Calvary Baptist Church in Danville. Mit zwölf Jahren erhielt sie erstmals professionell Gesangsunterricht von einem walisischen Gesangslehrer, der einigen afro-amerikanischen Mädchen Privatunterricht erteilte.</p>
<p>Sie besuchte die John M. Langston High School in Danville, wo sie 1937 ihren High School- Abschluss machte. Anschließend ging sie auf das Virginia State College, so sie 1941 ihren Abschluss erwarb. Ab 1941 unterrichtete sie zunächst als Grundschullehrerin und Musiklehrerin an der Westmoreland Elementary School in Danville. 1942 erhielt sie ein Stipendium der Philadelphia Alumni Association of Virginia State und entschloss sich zu einer Gesangsausbildung. Sie studierte Gesang in Philadelphia bei der Gesangslehrerin Marion Székély-Freschl; um ihren Lebensunterhalt zu sichern, arbeitete sie als Garderobiere in einem Theater in Philadelphia. In den Jahren 1943 und 1944 gewann sie jeweils den Marian Anderson-Award für farbige Sängerinnen, was erste Verpflichtungen als Konzertsängerin zur Folge hatte. 1945 gab Williams ihre ersten öffentliche Konzerte, unter anderem mit dem Philadelphia Orchestra. Die Opernsängerin Geraldine Farrar, die Williams’ Talent erkannte, gehörte in dieser Zeit zu ihren Förderern.</p>
<p>1946 gab Williams ihr Debüt als Opernsängerin an der New York City Centre Opera. Ihre Antrittsrolle dort war im Mai 1946 die Titelrolle der Cho-Cho-San in der Oper Madama Butterfly. Mit diesem Debüt galt Williams als erste afro-amerikanische Opernsängerin, die jemals an einem großen Opernhaus in einer Hauptrolle aufgetreten war.[3] 1946 sang sie in dieser Spielzeit außerdem die Nedda in Der Bajazzo. 1947 sang sie an der New York City Opera erstmals die Mimi in La Bohème. 1948 folgte die Titelrolle in Aida. Daraufhin unternahm Williams ab 1950 Konzerttournen durch Mittelamerika und die Karibik, außerdem nach Alaska.</p>
<p>1954 debütierte sie in London an der Sadler’s Wells Opera, wiederum in der Titelrolle von Madama Butterfly. 1955 trat sie an der Wiener Staatsoper auf, ebenfalls in Madama Butterfly; im November 1956 folgte dort die Titelrolle in Aida. Im November 1956 trat sie außerdem an der Wiener Volksoper auf, als Annina in der Oper The Saint of Bleecker Street (Die Heilige der Bleecker-Straße) von Gian Carlo Menotti; ihr Partner war der Tenor Josef Gostic.</p>
<p>Als Konzertsängerin trat Williams unter anderem in Nordafrika (1958/1959), Japan, Korea, Vietnam, Australien und Neuseeland (alle 1962) und Polen (1974) auf. 1960 gab sie ein Konzert im Weißen Haus in Anwesenheit von US-Präsident Dwight D. Eisenhower und dem japanischen Kronprinzen Akihito.</p>
<p>1971 zog sich Williams von der Opernbühne zurück und arbeitete danach als Gesangsprofessorin. Von 1970 bis 1973 unterrichtete Williams Gesang am Brooklyn College, seit 1974 am Bronx College, später auch am Queens College der City University of New York. Von 1977 bis 1997 war sie Professorin für Gesang an der Indiana University in Bloomington, Indiana.</p>
<p>Williams starb im Alter von 92 Jahren im Kreise ihrer Familie in ihrem Haus in Bloomington, Indiana an den Folgen ihrer Krebserkrankung.</p>
<p>1950 heiratete Williams den Strafverteidiger Charles T. Beavers, zu dessen Klienten unter anderem auch der radikale Bürgerrechtsaktivist Malcolm X gehörte. Die Ehe blieb kinderlos.</p>
<p>Auch Williams selbst engagierte sich aktiv in der Bürgerrechtsbewegung.Williams war lebenslanges Mitglied der National Association for the Advancement of Colored People. 1963 trat sie in ihrer Heimatstadt Danville auf, um Spendengelder und Kautionen für inhaftierte schwarze Bürgerrechtler zu sammeln. Sie war „Weggefährtin“ von Martin Luther King. 1963 sang sie, begleitet von dem Pianisten George Molloy, im Weißen Haus in Washington, D.C. die amerikanische Nationalhymne The Star-Spangled Banner vor dem Marsch auf Washington, bei dem Martin Luther King seine eindrucksvolle I Have a Dream-Rede hielt. Williams sang 1964 auch anlässlich der Feierlichkeiten zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Camilla_Williams"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/29/camilla-williams/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kazimierz Smole?</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/27/kazimierz-smolen/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/27/kazimierz-smolen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 16:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[öfftl. Person]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1930</guid>
		<description><![CDATA[Kazimierz Smole? (* 19. April 1920 in Chorzow, Oberschlesien; † 27. Januar 2012 in O?wi?cim) war ein polnischer Häftling im KZ Auschwitz und späterer Leiter der KZ-Gedenkstätte Auschwitz. Der Jurastudent wurde am 15. April 1940 verhaftet, da er sich in Königshütte am polnischen Widerstand beteiligt hatte. Am 6. Juli 1940 wurde er in das Stammlager [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kazimierz Smole? (* 19. April 1920 in Chorzow, Oberschlesien; † 27. Januar 2012 in O?wi?cim) war ein polnischer Häftling im KZ Auschwitz und späterer Leiter der KZ-Gedenkstätte Auschwitz.</p>
<p>Der Jurastudent wurde am 15. April 1940 verhaftet, da er sich in Königshütte am polnischen Widerstand beteiligt hatte. Am 6. Juli 1940 wurde er in das Stammlager des KZ Auschwitz (Auschwitz I) eingewiesen, das zu dieser Zeit noch ein relativ kleines Lager war. Zunächst war Smole? mit der Häftlingsnummer 1327 dem Baukommando zugeteilt, als das Vernichtungslager Auschwitz II erbaut wurde. Später wurde er zur Arbeit in der Schreibstube des KZ eingeteilt.</p>
<p>Insgesamt war Smole? fünf Jahre im Lagerkomplex Auschwitz inhaftiert. Ab Januar 1945 räumte die SS das Lager, Smole? wurde am 18. Januar in ein Außenlager des KZ Mauthausen deportiert. Aus dem Außenlager Ebensee konnte er am 6. Mai 1945 befreit werden. Smole? war später Zeuge in Nachkriegsprozessen, so im Frankfurter Auschwitzprozess im Verfahren gegen Hans Stark.</p>
<p>Smole? kehrte nach Polen zurück und studierte Rechtswissenschaften an der Katholischen Universität Lublin. Anschließend betätigte er sich als Referendar beim Gericht. Er arbeitete zunächst im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau in der Dokumentationsabteilung. Von 1955 bis 1990 war er Leiter der Gedenkstätte.</p>
<p>Als Zeitzeuge und Mitglied des Internationalen Auschwitz-Komitees arbeitete er an Dokumentarfilmen, Ausstellungen und wissenschaftlichen Dokumentationen mit. Auch in Schulen und Universitäten hielt Smole? Vorträge als Zeitzeuge.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kazimierz_Smole%C5%84"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/27/kazimierz-smolen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veronica Carstens</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/25/veronica-carstens/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/25/veronica-carstens/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:35:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediziner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1926</guid>
		<description><![CDATA[Veronica Carstens, geborene Prior (* 18. Juni 1923 in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen; † 25. Januar 2012 in Bonn) war eine deutsche Medizinerin. Sie war die Ehefrau des Bundespräsidenten Karl Carstens. Veronica Carstens wurde als jüngstes von vier Kindern eines westfälischen Diplom-Ingenieurs geboren, absolvierte in Bielefeld ihr Abitur und danach 1941 in Westrup ihren obligatorischen Arbeitsdienst. 1942 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Veronica Carstens, geborene Prior (* 18. Juni 1923 in Bielefeld, Nordrhein-Westfalen; † 25. Januar 2012 in Bonn) war eine deutsche Medizinerin. Sie war die Ehefrau des Bundespräsidenten Karl Carstens.</p>
<p>Veronica Carstens wurde als jüngstes von vier Kindern eines westfälischen Diplom-Ingenieurs geboren, absolvierte in Bielefeld ihr Abitur und danach 1941 in Westrup ihren obligatorischen Arbeitsdienst. 1942 begann sie ein Studium der Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, absolvierte ihr Physikum und arbeitete von 1944 bis 1945 als Lazarettschwester für das Deutsche Rote Kreuz. 1944 heiratete sie in Berlin-Tegel Karl Carstens, den sie 1943 kennengelernt hatte. Vorübergehend war sie Hausfrau, 1956 setzte sie ihr Medizinstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn fort. 1960 schloss sie das Studium mit Staatsexamen und Promotion ab. Es folgte eine internistische Fachausbildung in Bonn-Beuel.</p>
<p>Anfang der 1960er Jahre war sie Mitbegründerin des Frauen- und Familiendienstes im Auswärtigen Amt. Von 1960 bis 1968 arbeitete sie als Assistenzärztin, 1968 gründete sie in Meckenheim eine internistische Fachpraxis, vornehmlich auf Homöopathie und Alternativmedizin ausgerichtet. 1972 wurde Veronica Carstens in das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim gewählt.</p>
<p>In ihrer Rolle als Gattin des Bundespräsidenten trat sie ab 1979 bescheiden und diszipliniert auf und wurde Schirmherrin der Deutschen-Multiple-Sklerose-Gesellschaft und der UNICEF-Deutschland, des Müttergenesungswerkes und Vorsitzende der Deutschen Altershilfe. 1982 gründete das Ehepaar Carstens die Karl und Veronica Carstens-Stiftung, 1983 die Fördergemeinschaft für Erfahrungsheilkunde Natur und Medizin. Seit 1992 war Veronica Carstens verwitwet. Nachdem sie sich 2009 aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, lebte sie zuletzt in einem Sanatorium in Bonn.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Veronica_Carstens"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/25/veronica-carstens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Theo Angelopoulos</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/theo-angelopoulos/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/theo-angelopoulos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 16:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regisseur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1924</guid>
		<description><![CDATA[Mit Theo Angelopoulos ist wenige Monate nach dem Ableben von Meisterregisseur Michael Cacoyannis (1922 &#8211; 2011) nunmehr auch der andere griechische Filmemacher von Weltrang aus der irdischen Szene ausgeblendet worden. Nach einem Drehtag für sein Vermächtniswerk &#8220;Das andere Meer&#8221; in Piräus wurde er am Dienstagabend, den 24. Januar 2012 kurz nach 19 Uhr beim Überqueren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Theo Angelopoulos ist wenige Monate nach dem Ableben von Meisterregisseur Michael Cacoyannis (1922 &#8211; 2011) nunmehr auch der andere griechische Filmemacher von Weltrang aus der irdischen Szene ausgeblendet worden. Nach einem Drehtag für sein Vermächtniswerk &#8220;Das andere Meer&#8221; in Piräus wurde er am Dienstagabend, den 24. Januar 2012 kurz nach 19 Uhr beim Überqueren der Strasse von einem Motorrad erfasst und in einen vier Meter tiefen Schacht geschleudert. Der schwer Verletzte erlag noch am selben Abend seinen Verwundungen.</p>
<p>Theodoros Angelopoulos wurde am 17. April 1935 in Athen geboren, nach anderen Angaben jedoch am 27. April 1936 oder 1937. Prägend für seine Kindheit wurde der frühe Tod seiner ältesten Schwester und die Verhaftung seines Vaters durch die griechische Volksbefreiungsarmee ELAS im Jahre 1944. Wer will schon einen angeblichen Verräter als Vater haben? In seiner Jugend betrachtete Angelopoulos, wie er in einer autobiographischen Äusserung bekannte, das Kino als Ausweg aus der Misere. Wie wichtig und bewusstseinsbildend diese damals neue Kulturform für die Generation von Angelopoulos nicht nur in Griechenland, auch in Italien, Frankreich, Spanien und mutmasslich auch in Deutschland (&#8220;Wir Wunderkinder&#8221;) in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts geworden ist, kann sich die junge Generation von heute kaum mehr vorstellen</p>
<p>Wie der nachmalige Meisterregisseur Cacoyannis studierte Angelopoulos in Athen zunächst Jura, fand jedoch in der Perspektive eines griechischen Beamtenlebens aus Gründen, die man heute sehr gut versteht, keine Befriedigung. In Paris wandte er sich bei Claude Lévi-Strauss der Philosophie zu, doch wurde er hauptsächlich durch die Begegnung und die das Genre revolutionierenden Filme des genialischen französisch-schweizerischen Cinéasten Jean-Luc Godard (*1930) geprägt, weswegen er später gelegentlich der &#8220;griechische Godard&#8221; genannt wurde. Dies nicht nur wegen eines im Vergleich zu Hollywood oder auch Cacoyannis mehr intellektuellen und philosophischen Ansatzes, auch wegen der Neigung zu Tabubrüchen. Diese führten so weit, dass Angelopoulos wegen seiner &#8220;Trilogie des Schweigens&#8221;, worunter &#8220;Der Bienenzüchter&#8221; am bekanntesten geworden ist, aus der orthodoxen Kirche exkommuniziert wurde. Man kann das als kleinkariert interpretieren. Andererseits scheint es ein Indiz dafür, wie unerhört wichtig und bedingungslos ernst zu nehmen das Filmschaffen für die griechische Gegenwartskultur bis zum heutigen Tag geblieben ist. </p>
<p>Von den wichtigsten Streifen von Angelopoulos gelangte &#8220;Die Reise nach Kythera&#8221; in der Schweiz in die Studiokinos, aber auch &#8220;Landschaft im Nebel&#8221; und &#8220;Die Reise des Odysseus&#8221; wurden von Filmliebhabern geschätzt. Wie staats-, gesellschafts- und religionskritisch sich Angelopoulos immer geben mochte, fast jedes seiner Werke wurde ein Bekenntnis zur griechischen Gegenwartskultur einschliesslich der dreitausendjährigen unverlierbaren Wurzeln derselben. Zusammen mit den Dichtern Jorgios Seferis (1900 &#8211; 1971), dessen Beisetzung in der Endphase der Diktatur zu einer grossen Demonstration gegen das Regime geriet, und Odysseas Elytis (1911 &#8211; 1996), dem Nobelpreisträger und wohl letzten Nachfolger Homers, und auch zusammen mit dem einmaligen Komponisten Mikis Theodorakis (*1925) und der unvergesslichen Schauspielerin Melina Mercouri (1920 &#8211; 1994) repräsentierte Theo Angelopoulos eine Hochblüte neueren griechischen Kulturschaffens, dessen Impulse aus dem Geist und auch den Verwundungen der Nachkriegszeit zu verstehen sind.</p>
<p>Zu all den Sorgen, die Griechenland heute plagen wie selten in seiner oft tragischen Geschichte, gesellt sich nun noch der Hinschied eines der bedeutendsten Kulturschaffenden des Landes. Nicht alle Mitbürger und Mitbürgerinnen werden in gleicher Weise um den eigenwilligen Filmemacher trauern. Die Popularität und generell den breiten Erfolg in der Art von Hollywood hat er kaum gesucht, wiewohl ihm mit gutem Grund eine wunderbar poetische Bildsprache nachgesagt wird. Als seine grösste Anerkennung darf die Goldene Palme von Cannes (1998) gewürdigt werden für den Film &#8220;Ewigkeit und ein Tag&#8221; mit Isabelle Renaud und dem Schweizer Weltstar Bruno Ganz in den Hauptrollen. </p>
<p>Als philosophischer Kopf aus der existenzialistischen Pariser Schule der vierziger und fünfziger Jahre hat Theo Angelopoulos auf hervorragende Weise, wie wenige Meister neben ihm, in Worten auf den Punkt bringen können, was der Film, die Literatur, die Malerei und die Bildende Kunst und wohl auch &#8211; im Geiste von Mikis Theodorakis &#8211; die Musik gemeinsam haben: &#8220;Ich erwarte nicht von dir, dass du das verstehst, was ich mit meinen Filmen meine. Ich erwarte von dir, dass du du dir das vergegenwärtigst, was deine Seele aus diesen Filmen versteht. Es ist eine Art Dichtung.&#8221;</p>
<p>Dr. phil. Pirmin Meier<br />
Gymnasiallehrer und Schriftsteller<br />
6215 Beromünster</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/theo-angelopoulos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Carl Weissner</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/carl-weissner/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/carl-weissner/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1923</guid>
		<description><![CDATA[Carl Weissner (* 1940 in Karlsruhe; † 24. Januar 2012 in Mannheim) war ein deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer. Carl Weissner studierte Anglistik in Bonn und Heidelberg. Von 1965 bis 1967 gab er in Heidelberg die Literaturzeitschrift Klactoveedsedsteen in seiner PANic Press heraus. Mit Jörg Fauser, Jürgen Ploog und Udo Breger publizierte Weissner 1970/71 die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Carl Weissner (* 1940 in Karlsruhe; † 24. Januar 2012 in Mannheim) war ein deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer.</p>
<p>Carl Weissner studierte Anglistik in Bonn und Heidelberg. Von 1965 bis 1967 gab er in Heidelberg die Literaturzeitschrift Klactoveedsedsteen in seiner PANic Press heraus. Mit Jörg Fauser, Jürgen Ploog und Udo Breger publizierte Weissner 1970/71 die Zeitschrift UFO, mit Fauser, dem Grafiker Walter Hartmann und Ploog ab 1972/73 die Literaturzeitschrift Gasolin 23. Weissner ging 1966 für zwei Jahre mit einem Fulbright-Stipendium nach New York. Er hatte engen Kontakt zu amerikanischen Beat-, Cut-up- und Underground Literaten. Weissner publizierte So Who Owns Death TV, eine Zusammenarbeit mit William S. Burroughs und Claude Pélieu, in Mary Beachs Beach Books Texts &#038; Documents  und erschien auch in Zeitschriften wie der International Times. Er veröffentlichte zwei Texte in Jan Hermans Nova Broadcast Press. Weissner orientierte sich damals an Burroughs Cut-up Methode.</p>
<p>Weissner übersetzte Andy Warhols A und J. G. Ballards Liebe + Napalm= Export USA, für Udo Bregers Expanded Media Editions, Mary Beach, Claude Pelieu, Charles Plymell, Allen Ginsberg und Harold Norses Beat Hotel. Er wurde bekannt mit seinen Übertragungen von William S. Burroughs, Nelson Algren und Charles Bukowski. Bukowski, mit dem er befreundet war, etablierte Weissner in Deutschland. Er hat außerdem sämtliche Liedtexte von Bob Dylan und Frank Zappa übersetzt. Carl Weissner lebte zuletzt in Mannheim und hielt unter anderem Lesungen. Zusammen mit dem früheren Cut-up-Schriftsteller Jürgen Ploog, dem Dichter Wolf Wondratschek und anderen arbeitete er an einer Film-Dokumentation mit dem Titel „Cut-Up Connection &#8211; Die Algebra des Überlebens“.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Weissner"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/carl-weissner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vadim Glowna</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/vadim-glowna/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/vadim-glowna/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 09:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Regisseur]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1925</guid>
		<description><![CDATA[Vadim Glowna (* 26. September 1941 in Eutin; † 24. Januar 2012 in Berlin), war ein deutscher Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Vadim Glowna wurde 1941 in der holsteinischen Kreisstadt Eutin geboren, wuchs nach der Trennung seiner Eltern aber als Schlüsselkind im kriegszerstörten Nachkriegs-Trümmer-Hamburg auf. Der polnische Nachname Glowna (von polnisch g?ówna = als Haupt-; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vadim Glowna (* 26. September 1941 in Eutin; † 24. Januar 2012 in Berlin), war ein deutscher Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent.<br />
Vadim Glowna wurde 1941 in der holsteinischen Kreisstadt Eutin geboren, wuchs nach der Trennung seiner Eltern aber als Schlüsselkind im kriegszerstörten Nachkriegs-Trümmer-Hamburg auf. Der polnische Nachname Glowna (von polnisch g?ówna = als Haupt-; (fem.) maßgebliche, wesentliche) ist nicht der Familienname seines biologischen Vaters, sondern des von ihm geschätzten sozialen Vaters, des zweiten Mannes seiner Mutter. Das Familienleben war nicht fürsorglich, da die Mutter einen eigenen Blumenladen bewirtschaften musste. Er brach daher in jugendlichem Alter mehrfach aus, indem er auf eigene Faust tagelang loszog und ohne Nachricht wegblieb. Das begonnene Theologie-Studium brach er ab. Der junge Glowna schlug sich mit Jobs als Seemann, Hotelpage, Taxifahrer, Schlagzeuger und Journalist durch, bis er durch einen Statisten-Job schließlich auf die Idee kam, eine Schauspielschule zu besuchen. Gustaf Gründgens engagierte ihn direkt nach der Schauspielausbildung für das Ensemble des Hamburger Schauspielhauses.</p>
<p>Es war der Beginn einer Karriere als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor und Produzent für Kino, Fernsehen und auf der Theaterbühne. Bereits 1980 gründete er mit seiner damaligen Frau Vera Tschechowa, mit der er 23 Jahre verheiratet war, die Produktionsfirma Atossa-Film. Vera Tschechowa hat nach wie vor die Geschäftsführung der von ihm gedrehten Filme inne. Während ihre jeweils mit in die Ehe gebrachten Kinder aufwuchsen, wohnten sie jahrelang im ererbten Vorstadthaus mit Garten in München-Obermenzing. Später fand Vadim Glowna seine Wahlheimat in Berlin.<br />
Vadim Glowna im November 2006 auf dem Filmfest Biberach.</p>
<p>Im November 2006 lief Glownas erster Kinofilm seit vierzehn Jahren an. Das Haus der schlafenden Schönen basiert auf dem Buch Die schlafenden Schönen (deutscher Buchtitel) von Yasunari Kawabata. Angeregt wurde das Projekt durch den mit ihm befreundeten Schriftsteller Bodo Kirchhoff. Glowna schrieb das Drehbuch, führte die Regie, spielte selber die Hauptrolle und produzierte den Film. In diesem übernahmen Maximilian Schell und Angela Winkler weitere tragende Rollen. Nicht nur künstlerisch war das Projekt ein Wagnis, auch körperlich ging Vadim Glowna an seine Grenzen. Der Schauspieler hatte sich bei einem Filmfestival in San Francisco eine Blase am Fuß gelaufen. Als er aufgrund der Dreharbeiten erst nach 14 Tagen einen Arzt aufsuchte, war die Entzündung so weit vorangeschritten, dass der große Zeh amputiert werden musste.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vadim_Glowna"><br />
<hr /><em>Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus<br />
     der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz<br />
     fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia<br />
     der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.<br />
<hr /></em></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/24/vadim-glowna/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vincenzo Consolo</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/vincenzo-consolo/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/vincenzo-consolo/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 11:22:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftsteller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1922</guid>
		<description><![CDATA[Vincenzo Consolo (* 18. Februar 1933 in Sant’Agata di Militello bei Messina; † 21. Januar 2012 in Mailand) war ein italienischer Schriftsteller. Er ist im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit in Mailand verstorben. Er gehörte, wie der Folio-Verlag Bozen mitteilt, zu den wichtigsten literarischen Stimmen Italiens. Enger Freund Leonardo Sciascias, jahrelanger Berater für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vincenzo Consolo (* 18. Februar 1933 in Sant’Agata di Militello bei Messina; † 21. Januar 2012 in Mailand) war ein italienischer Schriftsteller. Er ist im Alter von 78 Jahren nach langer Krankheit in Mailand verstorben. Er gehörte, wie der Folio-Verlag Bozen mitteilt, zu den wichtigsten literarischen Stimmen Italiens. Enger Freund Leonardo Sciascias, jahrelanger Berater für den Einaudi-Verlag, Gewinner des renommierten Premio Strega.</p>
<p>Vincenzo Consolo wurde im sizilianischen Sant&#8217;Agata di Militello in der Nähe von Messina geboren, seit 1969 bis zu seinem Tod lebte und arbeitete er hauptsächlich in Mailand. Mit dreißig Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman La ferita dell&#8217;aprile (1963; dt. Die Wunde im April, 1990), mit dem er nicht nur in Italien, sondern auch in Deutschland bekannt wurde. Mit Il sorriso dell&#8217;ignoto marinaio (1975; dt. Das Lächeln des unbekannten Matrosen, 1984) konnte er seinen Ruf als großer Stilist und Moralist festigen. Höchste literarische Qualität verband er mit brisanten politischen Aussagen. L&#8217;Unità sprach von der &#8220;Einzigartigkeit, höchste stilistische, semantische und kulturelle Spannung mit einem Maximum an gesellschaftlicher Anklage zu verbinden&#8221;. </p>
<p>1977 wurde er literarischer Berater für den Einaudi Verlag und arbeitete eng mit Italo Calvino und Natalia Ginzburg zusammen. Seine Romane sind &#8220;poetisch, expressiv und reichhaltig versetzt mit Visionen und Verweisen auf die Literaturen aller Zeiten, von Homers Odyssee über Cervantes Don Quijote bis zu James Joyes Ulysses, eine Verbeugung vor der kulturellen und literarischen Vielfalt des Mittelmeerraumes&#8221; (FAZ). </p>
<p>Für den Schriftsteller war die Geschichte immer ein Spiegel der Gegenwart. Seine Bravour lag in der Schilderung des historischen Italiens, sein großes Thema war seine Heimatinsel Sizilien, die stets in seinen Werken auftaucht. Sprachlich virtuos beschrieb er im Roman Retablo (1987; dt. Folio 2005) eine barocke sizilianische Liebesgeschichte aus der Epoche der Aufklärung, in Nottetempo, casa per casa (1992; dt. Bei Nacht, von Haus zu Haus, Folio 2003) die sizilianischen 1920er Jahre und den aufkommenden Faschismus. In seinem jüngsten Roman Lo spasimo di Palermo (1998; dt. Palermo. Der Schmerz, Folio 2008) erzählte Vincenzo Consolo vielstimmig und andeutungsreich von Sizilien seit den 1960er Jahren, von Mafiamorden, schuldhafter Verstrickung, von Werteverlust und vom Niedergang politischer Eliten im Italien der Nachkriegszeit. </p>
<p>Vincenzo Consolo wurde mit einer Vielzahl an Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter mit dem Premio Grinzane Cavour, dem renommierten Premio Strega und dem Premio Internazionale Unione Latina. Außerdem erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Palermo und die der Universität Rom &#8220;Tor Vergata&#8221;. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt.</p>
<p>Nach einer Mitteilung des Folio-Verlages bearbeitet von Dr. phil. Pirmin Meier, Gymnasiallehrer und Schriftsteller, CH-6215 Beromünster</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/vincenzo-consolo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Michael Schloten</title>
		<link>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/michael-schloten/</link>
		<comments>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/michael-schloten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 09:15:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.portal-der-erinnerung.de/?p=1921</guid>
		<description><![CDATA[Michael Schloten (*21.05.1961; †21.01.2011) war ein liebevoller Vater,Bruder und Onkel. Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon. Und trotzdem fehlst du uns. Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen würden, dann würde ich hinaufsteigen und dich zurück holen. Deine Schwester Anja]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Schloten (*21.05.1961; †21.01.2011) war ein liebevoller Vater,Bruder und Onkel.<br />
Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.<br />
Und trotzdem fehlst du uns.<br />
Wenn die Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen Stufen würden, dann würde ich hinaufsteigen und dich zurück holen.</p>
<p>Deine Schwester Anja</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.portal-der-erinnerung.de/2012/01/21/michael-schloten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

