Lebendige Erinnerung

 

21. Dezember 2011

Jürgen Hentsch

Jürgen Hentsch (* 17. März 1936 in Görlitz; † 21. Dezember 2011 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Nach dem Abitur besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Es folgten Theaterengagements in Berlin, wo er in Rolf Hochhuths „Der Stellvertreter“ oder Shakespeares Richard III. in einer Inszenierung von Manfred Wekwerth mitspielte. Daran schlossen sich Engagements in Wien und München an.

Als Filmschauspieler debütierte Hentsch 1965 in dem DEFA-Film Karla an der Seite von Jutta Hoffmann, Rolf Hoppe und Fred Delmare. 1991 wurde seine Darstellung des Physikers Werner Heisenberg im Film „Ende der Unschuld“ von den Kritikern sehr positiv aufgenommen. Buch und Regie wurden mit dem Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste ausgezeichnet.

2002 wurde Jürgen Hentsch für seine Rolle als Heinrich Mann in Die Manns – Ein Jahrhundertroman mit dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Deutschen Fernsehpreis für seine Rolle als Herbert Wehner in Im Schatten der Macht.



Dieser Eintrag basiert auf den gleichnamigen Artikel aus
der freien Enzyklopaedie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz
fuer freie Dokumentation. Unter diesem Link sind in der Wikipedia
der original Beitrag sowie eine Liste der Autoren verfuegbar.

Gedanken und Erinnerungen an Jürgen Hentsch hinterlassen:

Um Missbrauch zu vermeiden erscheint der Eintrag jedoch erst nach Sichtung durch die Redaktion.

© 2012 Portal der Erinnerung ist ein Projekt von hassheider koeln
Wp | Anmelden |