10. November 2009
Robert Enke (* 24. August 1977 in Jena; † 10. November 2009 in Neustadt am Rübenberge war ein deutscher Fußballspieler. Er stand von 2004 bis 2009 bei Hannover 96 unter Vertrag.
Enkes Karriere begann bei Jenapharm Jena, bevor er 1985 zum FC Carl Zeiss Jena ging. 1995 schaffte er den Sprung in den Profikader der 2. Bundesliga, wo er jedoch nur drei Spiele unter Trainer Eberhard Vogel absolvierte. Sein Debüt als Profi hatte er November 1995 gegen seinen späteren Klub Hannover 96. 1996 wechselte Enke in die 1. Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Dort verbrachte er zunächst zwei Jahre auf der Ersatzbank, bevor er in der Saison 1998/99 unter Friedel Rausch zum Stammtorhüter wurde und diese Position auch unter dessen Nachfolger Rainer Bonhof beibehielt. Enke brachte konstant gute Leistungen, konnte aber letztlich Mönchengladbachs Abstieg in die Zweite Liga nicht verhindern.
Im Sommer 1999 wechselte Enke nach Portugal zu Benfica Lissabon. Unter dem deutschen Trainer Jupp Heynckes wurde er Leistungsträger und schließlich Mannschaftskapitän. Der Lissaboner Traditionsclub erreichte allerdings in den folgenden drei Spielzeiten nur mittelmäßige Ergebnisse. Enke wechselte daher 2002 nach Spanien in die Primera División zum FC Barcelona. Hier erlitt er jedoch einen Karriereknick und kam nur zu einem einzigen Einsatz. Ein Ausleihgeschäft im Sommer 2003 in die Türkei zu Fenerbahçe Istanbul mit Trainer Christoph Daum wurde zu einem Desaster. Enkes erstes Spiel ging verloren und die eigenen Fans bewarfen ihn mit Gegenständen, woraufhin er seinen Vertrag auflöste und vorübergehend erwerbslos wurde. Formal immer noch bei Barcelona unter Vertrag, ließ sich Enke im Januar 2004 in die spanische Zweite Liga nach CD Teneriffa ausleihen, wo er wieder sportlich überzeugte.
Enke kehrte im Sommer 2004 mit seinem Wechsel zu Hannover 96 in die Bundesliga zurück. Von Beginn an wurde er zu einem Leistungsträger der Mannschaft und ist seitdem mehrfach im Rahmen von Umfragen des Fachmagazins Kicker von den Bundesligaspielern zum besten Torwart gewählt worden. Seit 2007 fungierte Enke auch als Mannschaftskapitän von Hannover 96. Erstmals hatte er einen Profivertrag in seiner Karriere verlängert und war damit noch bis 2010 an Hannover gebunden.
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Bin tief bestürzt und traurig seit ich vor einer stunde erfuhr das du tot bist. Die Fragen nach einem Warum und Wieso gehen mir durch den Kopf. Obwohl ich dich nicht persönlich gekannt habe bewegt mich dein Tot. Wenn es so war wie die Medien sagen, wird es für dich ok sein, aber viel vor ein Rätsel stellen. Du warst für Hannover und für 96 unbestritten ein Gewinn doch wie es in dir aussah wusste wohl keiner, sonst wäre das heute vielleicht nicht geschehen? Auch wenn’s makaber klingt alles Gute.
Martin Redecke
Eintrag by Redecke Martin am 10.November 2009
Welch eine Tragödie, vor allem für die Familie, aber auch für Fußball-Deutschland!
Als der Regenbogen verblasste
da kam der Albatross
und er trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.
Ich habe euch nicht verlassen,
ich bin euch nur ein Stück voraus.
Ruhe in Frieden, vereint mit Deiner kleinen Tochter. Der Familie gilt mein tief empfundenes Mitgefühl.
A.N.
Eintrag by A.N. am 11.November 2009
Dort wo du hingehst…
…du hast dich aus dem Leben gerissen, es hat vielen schier das Herz zerissen.
Es war die Entscheidung für dich gefällt, die frage nach dem warum für dich nicht mehr zählt.
Es war für dich der beste Ausweg, ich hoffe das Gefühl in dir ist nun auch weg…
und es geht dir endlich gut da wo du hingehst.
Dort wo du hingehst, ist nun dein platz, dein Raum für deine Freiheit…
Ich wünsche deiner Familie sehr viel Kraft und Stärke um die schlimmen Stunden durchzustehen!
R.I.P in stiller Trauer ein Fan…
Eintrag by Fan96 am 11.November 2009
Hallo
Krankheiten, wie die von Robert Enke,werden in unserem Land noch immer nicht anerkannt. Dies führt dazu, dass Menschen, die verzweifelt sind, sich solche Wege suchen, sich Entlastung zu verschaffen. Dies macht mich als depressiv erkrankte Person tief traurig.
Dies ist ja nicht die einzige Krankheit, die tabuisiert wird.Ähnlich wie die Menschen, die aus lauter Verzweiflung in die Alkoholkrankheit oder Co-Abhängigkeit fallen, weil sich heute die Menschen nur noch um sich selbst kümmern, ein extremer Leistungsdruck aufgebaut wird, kann es dazu kommen, dass immer mehr in sich zerbrechen.Dies muss aufhören-wir müssen wach werden!!!!
Ich zünde eine Kerze an für die Hinterbliebenen und alle trauernden, verzweifelnden Menschen
nonconform
http://Erfahrungsaustausch-nonconform.foren-city.de
Eintrag by nonconform am 11.November 2009
Um Missbrauch zu vermeiden erscheint der Eintrag jedoch erst nach Sichtung durch die Redaktion.