Martha
Martha (* 9.10.1946; † 11.07.2009) Die Beste Mama die es gibt.
Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eigenen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.
Mascha Kaleko

Für meine Mama
Jetzt schon?!
Musstest du wirklich schon gehen?
Uns tatsächlich verlassen?
Das geht doch nicht,
und jetzt schon gar nicht.
Dein Tod bleibt so fassungslos unbegreiflich.
Ich wehre mich dagegen,wo ich nur kann,
es will einfach nicht in mich hinein,
das du nicht mehr bist.
So etwas darf mein Herz nicht
so ungeschützt berühren.
Ich halte mich fest daran,dass du weiterlebst,
dass du irgendwo bist,
in unseren Herzen, in unseren Gedanken,
dass du aufgenommen bist für ewig in den Strom aller Liebe,
die dich auch von uns aus umgibt und begleitet.
Was sollen wir noch sagen,
so völlig hinter dir her?
Dass du uns lieb warst,
das hast du gewusst und gespürt,
ich hätte es dir nur gern noch öfter gesagt.
Und das ich mein Leben so,
wie wir zueinander standen,
noch mal mit dir verbringen würde,
das glaube mir bitte,
auch jetzt im Moment,
da ich dich loslassen muss.

