Lebendige Erinnerung

 

20. Januar 2009

David Newman

David „Fathead“ Newman (* 24. Februar 1933 in Corsicana, Texas; † 20. Januar 2009) war ein US-amerikanischer Tenorsaxophonist im Jazz- und Bluesbereich. Den Namenszusatz „Fathead“ hat er angeblich, weil er sich leicht viele Musikstücke aneignet und auswendig beherrscht.

Zunächst spielte Newman nach der High School in Dallas, dann in der Gruppe von Altsaxophonist Buster Smith (wie zuvor Charlie Parker) und schloß sich danach Red Connors an. Seit 1952 war er in Rhythm and Blues-Bands, etwa bei T-Bone Walker und bei Lowell Fulson, tätig; ab 1964 war er ein Jahrzehnt lang bei Fulsons ehemaligem Pianisten Ray Charles engagiert. Bei Charles begann er als Baritonsaxophonist; später war er als Tenorist einer der am häufigsten eingesetzten Solisten in dessen Band. Seit den 1950ern war Newman zudem als Studiomusiker, insbesondere für Atlantic Records, häufig tätig, wenn ein hartes, treibendes Tenorsaxophon benötigt wurde; so spielte er für Aretha Franklin, B. B. King, die Average White Band, Eric Clapton, Natalie Cole, Aaron Neville und Dr. John ebenso wie in den 1960ern für King Curtis und für Herbie Mann in den 1970ern.

Newman leitete immer wieder eigene Bands und legt seit 1959 Platten unter eigenem Namen vor, ist aber auch von Stanley Turrentine, Jimmy McGriff, Blue Mitchell (1970), Roy Ayers (1971) oder Junior Mance (1983) zu Plattenaufnahmen eingeladen worden.



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