Oliver White Hill
Oliver White Hill (* 1. Mai 1907 in Richmond (Virginia); † 5. August 2007 ebenda) war ein US-amerikanischer Anwalt und Bürgerrechtler, der vor allem durch seinen Kampf gegen die Benachteiligung Schwarzer in den USA bekannt wurde. Einer seiner größten Erfolge war der Fall Davis v. County School Board of Prince Edward County, der gemeinsam mit vier anderen Fällen vom Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten in Brown v. Board of Education 1954 behandelt wurde und zur Aufhebung der Rassentrennung an öffentlichen Schulen führte.
Hill kam im Mai 1907 in Richmond als Oliver White zur Welt. Sein Vater verließ die Familie, als er noch ein Baby war, und als seine Mutter wieder heiratete, übernahm auch er den Nachnahmen seines Stiefvaters. Den Großteil seiner Kindheit verbrachte er in Roanoke (Virginia). Seine Mutter arbeite als Dienstmädchen, sein Stiefvater als Hotelpage. Später zog die Familie nach Washington D. C., wo Hill an der Dunbar High School graduierte. Im Anschluss besuchte er die Howard University, die er 1933 als Zweitbester seines Jahrgangs nach seinem Freund Thurgood Marshall abschloss.
Hill wurde 1939 Anwalt in Richmond und gewann 1940 gemeinsam mit Thurgood Marshall, William H. Hastie und Leon A. Ranson seinen ersten Bürgerrechtsfall Alston v. School Board of Norfolk, Va., die schwarzen Lehrern Gleichberechtigung bei der Bezahlung einbrachte. 1943 ging Hill zur Army um im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen.
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