Lebendige Erinnerung

16. Mai 2006

Klaus Dahlen

Klaus Dahlen (* 23. Mai 1938 in Berlin; † 16. Mai 2006 in Baden-Baden) war ein deutscher Schauspieler.

Der gelernte Zimmermann und Werbegrafiker kam über Statistenrollen an der Deutschen Oper und am Schiller-Theater in Berlin zum Schauspielberuf. Als besonderer Förderer erwies sich dabei sein Jugendfreund Harald Juhnke. Fortab war Dahlen ein vielbeschäftigter Theaterschauspieler.

Sein Kinodebüt gab Dahlen 1957 in dem Film Endstation Liebe mit Horst Buchholz. Einem breiten Publikum bekannt wurde Dahlen als etwas tollpatschiger Dicker durch zahlreiche Nebenrollen in Film- und Fernsehspielen der 1960er Jahre. Besondere Popularität erlangte er durch die ARD-Fernsehserie Klimbim. Weiter wirkte er in den Reihen Zwei himmlische Töchter und Die Gimmicks, Ein Herz und eine Seele, Der Kommissar, Die Männer vom K 3, Küstenwache und Tatort mit.

Seinen letzten Auftritt hatte er in der Comödie Duisburg, wo er in einer Uraufführung des Stücks Wo die Liebe hinfällt, mitwirkte. Er starb nach einem schweren körperlichen Zusammenbruch. Dahlen war zweimal verheiratet und hinterlässt zwei Söhne.


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Einträge:

Klaus Dahlen ist tot!
Und wieder verläßt uns ein Berliner seiner Generation. Als ich gestern bei einem Abendessen von Freunden erfuhr, daß der lustige Pilot der himmlischen Töchter verstorben sei, wußte ich sofort seinen Namen: Klaus Dahlen. Er war der zweite Schwiegersohn von Ekel Alfred (Heinz Schubert), nachdem Michael (Dieter Krebs) aus der Serie ausgestiegen war, diese Beiden sind auch bereits verstorben.
Klaus Dahlen spielte mehrere Jahre unter der Regie von Brigitte Gorthum im „Jedermann“ den „Dicken Vetter“ und war auch sonst oft auf Berliner Bühnenbretter zu sehen.
Sein Tod hinterläßt eine schmerzliche Lücke. Zum Schluß, lieber Klaus Dahlen, noch ein leises „Danke schön“ für die vielen vergnüglichen Stunden.
Roland Hirsch, Berlin

Eintrag by Roland Hirsch am 18.Mai 2006


Lieber Klaus (Kläuschen),
Du hast dich plötzlich von dieser Welt „verabschiedet“.
Dein Herz hörte einfach auf zu schlagen.
Dein Herz: selten habe ich einen Menschen erlebt, dessen Herz so „groß“ für andere Menschen war und ich habe niemanden erlebt, dessen Humor so umwerfend, so originell und einzigartig war. Ich bin sehr froh, dass ich mit dir an der Comödie auf der Bühne stehen durfte und ich bin sehr stolz, dass du mir ein väterlicher Freund warst.
Aber:
„Det is unfair, daste de Biege gemacht hast“
Ich vermisse dich!
Roland Nelaimischkies, Bochum

Eintrag by roland nelaimischkies am 13.Juni 2006


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