Lebendige Erinnerung

 

27. Januar 2006

Johannes Rau

Johannes Rau (* 16. Januar 1931 in Wuppertal; † 27. Januar 2006 in Berlin) war ein deutscher Politiker (SPD).

Er war von 1978 bis 1998 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen und 1999 bis 2004 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Jugend und Beruf

Rau war Sohn eines Kaufmanns und nebenberuflichen evangelischen Laienpredigers. Er brach 1948 den Besuch des Carl-Duisberg-Gymnasiums ab und begann 1949 eine Lehre als Verlagsbuchhändler in Wuppertal und Köln. Nebenher war er ab 1949 freier Mitarbeiter der “Westfälischen Rundschau” in Wuppertal.

Nach beendeter Lehre arbeitete er zunächst ab 1952 als Verlagsbuchhändler in Wuppertal und wurde dann 1953 Lektor bei einem kleineren Verlag in Witten. Ab 1954 arbeitete er zunächst als Geschäftsführer beim Jugenddienst-Verlag, 1962 wurde er hier Mitglied des Vorstandes und 1965 Direktor dieses Verlages.

Gesamtdeutsche Volkspartei

1952 wird Rau Mitglied in der vom ehemaligen Bundesinnenminister Gustav Heinemann mitbegründeten Gesamtdeutschen Volkspartei (GVP) und sogleich deren Kreisvorsitzender in Wuppertal. Bereits fünf Jahre später, 1957, löst sich die GVP auf und Rau wird Mitglied der SPD.

SPD-Parlamentarier

Von 1958 bis 1962 ist er Vorsitzender der Jungsozialisten in Wuppertal. 1958 wird er erstmalig in den Landtag von Nordrhein-Westfalen gewählt, dem er bis 1999 angehören sollte. 1962 wird er Mitglied im Vorstand der SPD-Fraktion und 1967 deren Vorsitzender. Von 1964 bis 1978 gehört er außerdem dem Stadtrat von Wuppertal an, wo er zwischen 1969 und 1970 auch Oberbürgermeister ist.

1968 wird Rau in den Bundesvorstand der SPD gewählt. Ab 1973 ist er Mitglied des Landesvorstandes in Nordrhein-Westfalen, von 1977 bis 1998 auch deren Vorsitzender. Ab 1978 ist er Mitglied des Präsidiums der SPD und ab 1982 Stellvertretender Bundesvorsitzender.

Minister in Nordrhein-Westfalen

1970 beruft Ministerpräsident Heinz Kühn Rau ins Kabinett und überträgt ihm das Ressort Wissenschaft und Forschung. Während seiner Amtszeit wurden in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Hochschulen gegründet (z. B. Bergische Universität Wuppertal, FernUniversität in Hagen); er war aber auch 1972 für die Entlassung von Joseph Beuys aus dem Professorenamt verantwortlich.

Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

1978 wird Rau Nachfolger von Heinz Kühn als Ministerpräsident. Unter seiner Führung kann die SPD bei den Landtagswahlen 1980, 1985 und 1990 die absolute Mehrheit der Mandate erreichen, beziehungsweise verteidigen. 1985 erzielte die SPD in NRW unter Rau mit 52,1 % das beste Ergebnis ihrer Geschichte. 1995 verlor die SPD mit 46 % der Stimmen die absolute Mehrheit und bildete eine Koalition mit Bündnis 90/Die Grünen. Vom 1. November 1982 bis zum 31. Oktober 1983 ist Rau erstmals Bundesratspräsident. Er übt das Amt erneut vom 1. November 1994 bis zum 31. Oktober 1995 aus.

SPD-Vorsitzender

Bei der Bundestagswahl 1987 ist er Kanzlerkandidat der SPD, unterliegt aber dem amtierenden Bundeskanzler Helmut Kohl. Nach dem Rücktritt Björn Engholms vom Parteivorsitz der SPD am 3. Mai 1993 übernimmt Rau kommissarisch den SPD-Vorsitz bis zur Wahl Rudolf Scharpings im Juni 1993. 1998 tritt er von seinen Ämtern als Landesvorsitzender der SPD und als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zurück. Sein Nachfolger im Parteiamt wird Franz Müntefering. Zum Ministerpräsidenten wird der bisherige Wirtschaftsminister Wolfgang Clement gewählt. 1994 ist Rau erstmals Kandidat der SPD für das Amt des Bundespräsidenten (siehe Bundespräsidentenwahl 1994). Er unterliegt aber im dritten Wahlgang dem Kandidaten der CDU Roman Herzog.

Bundespräsident

Am 23. Mai 1999 wird Rau im zweiten Wahlgang zum Bundespräsidenten gewählt (siehe Bundespräsidentenwahl 1999). Seine Gegenkandidaten waren für die CDU die spätere Thüringische Wissenschaftsministerin Dagmar Schipanski und für die PDS die Tante seiner Ehefrau, die parteilose Theologin Uta Ranke-Heinemann. Am 1. Juli 1999 wird Rau als Bundespräsident vereidigt. Raus Amtszeit wurde von einem Skandal um das Zuwanderungsgesetz begleitet. Öffentliche Appelle wie sie beim neuen Bundespräsidenten Köhler an der Tagesordnung sind, blieben bei ihm aus. Kritiker warfen ihm vielmehr unkonkrete Reden vor. Zwar verspotten Kritiker Raus die von ihm stets betonte Nähe zum Christentum mit der Bezeichnung Bruder Johannes, diese Bezeichnung wird aber von Vertrauten auch im positiven Sinn verwendet, um seine mitmenschliche Art zu betonen.

Er gab eine in ihrer Schärfe ungewöhnliche Erklärung anlässlich des Parteienspektakels um das Zuwanderungsgesetz ab, in welcher er das von den Parteien veranstaltete Gezerre um die Bundesratsabstimmung zum genannten Gesetz als unwürdig bezeichnet. Auf seine eigene Rolle in diesem Schauspiel ging er allerdings nicht ein. Am 4. September 2003 gab Rau bekannt, bei der nächsten Wahl am 23. Mai 2004 nicht mehr für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Am 23. März 2004 brach Rau seine Afrika-Reise vor dem geplanten Truppenbesuch bei deutschen Soldaten in Dschibuti ab. Laut Geheimdienstberichten sollte ein Mordanschlag auf einen hochrangigen europäischen Repräsentanten, also möglicherweise auf Rau, verübt werden. Am 23. April 2004 kehrte er vom letzten Staatsbesuch seiner Amtszeit aus Ungarn zurück.

Insgesamt hat Rau 76 Auslandsreisen als Staatsoberhaupt unternommen. Oft wurde er von Ilse Pfeifer (Protokoll, Auswärtiges Amt) begleitet. In der letzten Rede seiner Amtszeit forderte er Politiker und Unternehmer in Deutschland zu mehr Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein auf (siehe: Berliner Rede). Am 29. Juni 2004 wurde er mit einem Großen Zapfenstreich von der Bundeswehr verabschiedet. Sein Nachfolger wurde Horst Köhler von der CDU.

Ehrenämter

Johannes Rau war Schirmherr der Initiative Schüler Helfen Leben und Ehrenpate des weltweit millionsten Patenkindes des Kinderhilfswerks Plan International. Er hatte die Ehrenpatenschaft von seinem Amtsvorgänger Roman Herzog übernommen.

Privates

Johannes Rau war seit dem 9. August 1982 mit Christina Delius (geb. 1956) verheiratet, einer Enkelin des früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Anna Christina (geb. 1983), Philip Immanuel (geb. 1985) und Laura Helene (geb. 1986).

Im Juli 2004 musste sich Rau einer schweren Herzoperation unterziehen, bei der ihm eine künstliche Herzklappe eingesetzt wurde. Im Oktober 2005 wurde er erneut operiert. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er am 16. Januar 2006 an einem Empfang des Bundespräsidenten zu seinem 75. Geburtstag in Berlin nicht teilnehmen. Er starb am 27. Januar 2006 gegen 8.30 Uhr in Berlin im Kreis seiner Familie.

Ehrungen

* 1986 der Universität Haifa, Israel (als erster Deutscher)
* 1997 der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
* 1997 KulturPreis Europa 1997 KulturPreis Europa
* 1998 Ehrendoktortitel an der Ben-Gurion-Universität des Negev in Beerscheba, Israel
* 2001 Leo-Baeck-Medaille
* 2004 der Fakultät für Bauwesen der Universität Dortmund

Rau war Ehrenbürger seiner Heimatstadt Wuppertal sowie von Berlin, Bonn, Maroldsweisach und Spiekeroog.

Schriften

* Rau, Johannes: Medien zwischen Anspruch und Realität, in: Axel Balzer, Marvin Geilich, Shamim Rafat (Hg.): / Politik als Marke - Politikvermittlung zwischen Kommunikation und Inszenierung, Lit-Verlag, Münster 2005, S. 42-51.

Bundeskanzlerin Merkel zum Tod von Alt-Bundespräsident Johannes Rau (Windows Media Player)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopaedie

 

  

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Einträge:

Das Sichtbare ist vergangen.
Es bleibt die Liebe und die Erinnerung.

Johannes Rau, ein großartiger Mann, ist tot.

Johannes Rau hat unser Land (NRW) mit Kompetenz und Weitblick regiert. Er war ein guter Landesvater und dieses Wort benutze ich bewußt, denn er war nie unnahbar, abgeklärt und überheblich wie so mancher seiner Berufskollegen.
Als Bundespräsident hat er, da wo nötig und wichtig, klare Worte gefunden, nicht immer einfach und bequem, aber konsequent und gradlinig.
Und immer wieder ist/war da der “normale” Mensch Johannes Rau, ein Mensch wie Du und Ich, dessen Wärme und Menschlichkeit in dem langen Politikerdasein nie verloren gegangen sind.
Wir werden uns seiner stets erinnern und wünschen seiner Familie viel Kraft diesen Verlust zu ertragen.

In stillem Gedenken
Birgitta Weber

Eintrag von Birgitta Weber am 29.Januar 2006


Das Leben ist vergänglich, doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.

Eintrag von Sabine + Peter Schnaiter am 29.Januar 2006


” Die Meister der Weisheit lehren, dass der Tod und die Geburt eine einzige Pforte sind, die sich niemals schliesst.
Den Tod, so wie wir ihn uns vorstellen, gibt es nicht”
( Drukpa Rinpoche )

Ich bin mit Herrn Rau herangewachsen und seine Wertvorstellungen dem Leben und den Menschen gegenüber, haben mich stets beeindruckt und ein Stück geprägt.
Es macht mich traurig, dass er gegangen ist,
doch ist es gut zu wissen, wie viel Gutes er hinterlässt.

Ich wünsche Ihnen als Familie alles Gute und die Kraft, in seinem Sinne weiterzuleben und zu handeln.
… es tut weh, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Alles Gute,
Annette Beier

Eintrag von Annette Beier am 29.Januar 2006


Schon lange hat mich der Tod eines Politikers nicht mehr so getroffen wie der von Johannes Rau.
Er war fast 20 Jahre unser Ministerpäsident und noch mal 5 Jahre Bundespräsident.Das heißt für mich das er fast 3/4 meines lebens für mich eine bekannte,wichtige und geachtete Person war.Ich wünsche seiner Familie Glück auf und Gottes Segen.Seine ruhige,sanfte aber auch klare Aussprache wird mir fehlen.

Eintrag von Martin Dahl am 29.Januar 2006


Von guten Mächten wunderbar geborgen …

Mit Johannes Rau ist ein großartiger, wunderbarer Mensch gegangen, an den wir uns noch lange gerne erinnern werden. Dass Gott für uns sorgt, hat er immer wieder gelebt und er hat sich davon tragen lassen bis zuletzt. Das Wirken und Denken von Johannes Rau werden wir in unserem Herzen weiter bewegen.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, Ihnen allen Gottes Segen.

Eintrag von Birgit und Jochen von der Crone am 30.Januar 2006


Johannes Rau, ein Politiker , ein Mensch - mehr Mensch .
Die Worte zu finden - auszudrücken was einen bewegt- ist sehr schwer .
Er hat gelebt was er gesagt hat.
In stillem Gedenken.
Familie Bossmann, Wilnsdorf

Eintrag von Bossmann am 30.Januar 2006


Ein Grosser Mann ist gegangen,
sein Vermächnis bleibt.

Mein tieftes Mitgefühl gilt der Familie.

Kurt-Werner Müller aus Bielefeld

Eintrag von Kurt-Werner Müller am 30.Januar 2006


Ich hätte ihm so gerne noch glückliche Jahre im Kreise seiner Familie gewünscht. Mein Gedanken sind bei seiner Frau und den Kindern.
Vor 1.5 Jahren hatte ich auf Baltrum das Glück, ein sehr langes Telefonat mit ihm zu führen. Johannes Rau war offen und ehrlich, interessiert, was dem Einzelner widerfuhr. Ein Mann, wie ihn gibt es nur wenige in der Politik. Ich werde ihn nicht vergessen. Sicher wird er durch sein Sosein in vielen Herzen weiterleben

Eintrag von Agnes Ruwisch am 30.Januar 2006


Ein Mann, der Deutschland veränderte, er ist von uns gegangen! Johannes Rau, ein prägender Mann.
Meine Trauer ist groß, doch auch wenn er nicht mehr unter uns weilt, so wird er in meinem und in vielen, vielen anderen Herzen weiterleben und Menschen sind erst dann tot, wenn keiner mehr an sie denkt!
Möge Gott ihn umgeben und ihm Ruhe schenken.
In tiefer und stiller Trauer,
Tanja Herrmann und Familie

Eintrag von Tanja Herrmann am 30.Januar 2006


Johannes Rau war ein sehr guter und vor allem menschlicher Politiker, der auch sehr bibelfest war!
Der HERR hat ihn aus unserer Mitte genommen, aber
sein Werk und Gedenken bleibt unvergessen!

Mein Beileid der Familie Rau
Hans Stumm

Eintrag von Hans Stumm am 30.Januar 2006


Brücken bauen statt gräben ziehen

Eintrag von kuno am 30.Januar 2006


Mit Johannes Rau verlieren wir alle einen der großen “alten” Politiker, die dieses Land geprägt haben. Mir ist und wird er als langjähriger Landesvater NRW’s und Bundespräsident mit seiner ruhigen menschlichen Art - die immer von seiner christlichen Überzeugung getragen war - in guter Erinnerung bleiben und ewig ein Vorbild sein. Möge er in Frieden ruhen.
Seiner Familie gilt mein Beileid und ich wünsche ihr viel Kraft und Stärke in dieser Zeit.

Eintrag von Brigitte Senger am 30.Januar 2006


Sehr verehrte Frau Rau !

Uns erfüllt tiefe Trauer. Die Lutherstadt Wittenberg nimmt Teil am Schmerz Ihrer Familie über den Tod Ihres Ehegatten Bundespräsident Johannes Rau. Mit ihm starb ein Demokrat, dessen freiheitliche Grundeinstellung tiefster Überzeugung entsprang.

Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit, das Bemühen um Ausgleich, die Bereitschaft, über parteipolitische Unterschiede hinweg zum Nutzen der Sache zu wirken und zu vermitteln, zeichneten ihn aus. Immer war
es der Mensch, der im Mittelpunkt seines Schaffens stand.

Johannes Rau war wiederholt Besucher unserer Stadt. Daran erinnert nicht nur sein Eintrag in das Goldene Buch. Durch sein Engagement konnte in der Lutherstadt Wittenberg das Koordinierungsbüro für den deutsch – israelischen
Jugendaustausch „ ConAct“ im Jahr 2001 eröffnet werden.

Vor allem bleibt in uns das Bild eines aufrechten und aufrichtigen, ungebeugten und unbeugsamen, zuweilen unbequemen, nie jedoch unbedachten, gewissenhaften und weitblickenden Menschen. Seine Autorität, die er nicht den Machtbefugnissen seiner politischen Ämter, sondern der Ausstrahlungskraft seiner Persönlichkeit verdankte, behält ihre Bedeutung über die Grenzen unseres Landes hinaus.

Wir trauern um Johannes Rau, der sich um unseren Staat verdient gemacht, staatsbürgerliche Pflichterfüllung vorgelebt und sein Tun in den Dienst des Gemeinwohls gestellt hat. Wir danken ihm. Ist er auch von uns gegangen, so wird er in unseren Gedanken an ihn lebendig bleiben.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Oberbürgermeister der Lutherstadt Wittenberg
Eckhard Naumann

Eintrag von Lutherstadt Wittenberg am 30.Januar 2006


Ein großartiger Mensch und ein Vollblutpoliker im wahrsten Sinne des Wortes ist nicht mehr. Mit ihm ist einer der bedeutensten Nachkriegspolitiker von uns gegangen.
Sein politisches Wirken als NRW-Ministerpräsident und als Bundespräsident bleibt unvergessen.

Eintrag von Otto und Ulrike Pitsch am 30.Januar 2006


Wir danken Gott, dass Altbundespräsident Johannes Rau der Unsere war, mehr noch, dass er der Unsere ist; denn alles lebt dem ewigen Gott, und wer immer heimkehrt zu Herrn, bleibt in der in der Familie und ist nur vorausgegangen. Vielleicht ist der Tod nur ein vorübergehender Rand des Schattens. Und dahinter wartet der Glanz des ewigen Lebens, der schönsten aller Tage.

Eintrag von Helmut Zermin am 30.Januar 2006


Deutschland hat einen seiner besten Politiker und Menschen verloren. Wir trauern mit ihnen.
Unser tiefstes Beileid der Familie Rau

Eintrag von Anjana Venkat am 31.Januar 2006


Du warst einer der wenigen Menchlichen-Politiker
Glück auf und Danke.

Eintrag von Monika Füssel am 31.Januar 2006


Ich bin traurig über den Tod von Johannes Rau. Er war ein ehrlicher, wahrhaftiger Mensch, und das kann man leider von vielen Politikern nicht sagen. Sein Tod ist ein Verlust für seine Familie und für unser Land.
Ich wünsche Frau Rau und den Kindern viel Trost und Kraft in dieser schweren Zeit der Trauer um einen geliebten Menschen.

Eintrag von verena thikötter am 31.Januar 2006


Wir sind alle sehr traurig über den tot von dem besten und nettesten Politiker und Menschen. Wir haben im Politik unterricht viel über Johanes Rau erfahren und auch gesprochen und sprechen der Familie Rau unser Beileid aus.

Eintrag von Klasse 6D der Justin-Kleinwächter-Realschule aus Greven am 31.Januar 2006


Johannes Rau war ein aufrechter Demokrat, der für soziale Demokratie und christliche Grundwerte stand. Er hat diese Werte vertreten und auch gelebt und damit die, von zunehmend intelektueller und rationaler Kühle geprägte Welt der Politik, mit menschlicher Wärme bereichert.
Er wird unserer Republik fehlen.

Ich bin traurig, dass er so früh gehen musste!

Eintrag von Norbert Hübsch am 31.Januar 2006


Liebe Familie Rau,

in großer Verbundenheit denken wir an Euch.
Johannes Rau hat für uns Gutes, Bleibendes und Versöhnendes hinterlassen.
Unsere Familien und insbesondere unsere Mutter Maria Berg -Gründerin des ‘Aktionsring Frau und Welt Düsseldorf’ - erfreuen sich heute noch an einer Rede zum 25. Jubiläum des AFW.
Verbunden sind wir durch unsere Einstellungen zum Leben, zur Liebe und Wärme zum Menschen.
Vielen Dank, Johannes.

Der ganzen Familie wünschen wir viel viel Lebenskraft für den weiteren Weg.

Monika Berg-Thomas,
Niko Thomas,
Rolf Thomas,
Maria Berg

Eintrag von Monika Berg-Thomas am 31.Januar 2006


Liebe Familie Rau,
mehrfach haben wir in den Familiengesprächen der letzten Tage den Wunsch ausgeprochen, Ihnen unsere Anteilnahme anlässlich des Todes Ihres lieben Ehemannes und Vaters, Johannes Rau, kundzutun. Sein Wirken war für uns als Christen in politischer Verantwortung in der kleinen Stadt Guben im Land Brandenburg beispielgebend und ermutigend. Dass er als Bundespräsident die Ehrenpatenschaft für unseren jüngsten Sohn übernahm, war uns eine große Freude. Ein Teil unseres Erinnerns in der Zukunft wird darin bestehen, dem heute 4jährigen Jonathan immer wieder auch von seinem Paten zu erzählen. Schade, dass Verbindungen, die bestanden haben, mitunter erst so richtig bewusst werden, wenn sie nicht mehr zu pflegen sind.
Wir wünschen Ihnen Trost, Beistand und die lebendige Hoffnung, die uns durch den auferstandenen Christus geschenkt ist.
In Dankbarkeit grüßen Juliane & Gottfried Hain

Eintrag von Juliane & Gottfried Hain am 1.Februar 2006


Ein “menschelnder” Politiker,
ein “politisierender” Mensch…
Johannes Rau war für eine NRWlerin immer präsent, mit ihm ist man aufgewachsen, er war NRW!
Würde jeder nur ein Fünkchen von dem weitertragen, wofür er stand, dann “sind wir Johannes” und die Welt würde wärmer. Er wird einfach fehlen…und doch immer da sein.
Andrea Schröder

Eintrag von Andrea Schröder am 1.Februar 2006


Ein ehrlicher menschlicher und humorvoller Mensch ist von uns gegangen.
Die besten gehen immer zuerst.

Eintrag von Rita Rühle + Uwe Krause am 1.Februar 2006


Sehr geehrte Frau Rau,
liebe Anna, lieber Philip und liebe Laura.
Ich möchte Ihnen und Euch mein aufrichtiges Beileid ausdrücken.

Ihr Ehemann und Euer Vater war ein besonderer Mensch. Durch ihn bin ich auf Politik aufmerksam geworden.
Auch seine Lebensweise ein guter Christ und ein Freund der Juden zu sein hat mich beeindruckt.
Ich habe ihn niemals persönlich kennen gelernt, dennoch hat mich die Nachricht seines Todes mit tiefem Bedauern erfüllt.

Ihnen, Frau Rau, und Euch wunsche ich viel Kraft und gute Freunde, die mit Trost helfen diese schwere Zeit zu überstehen.

Eintrag von Stefani am 1.Februar 2006


Die Familie hat den Ehemann und den Vater verloren. Deutschland einen unermüdlichen Kämpfer für Demokratie, Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit in der Politik. Der Familie mein herzliches Beileid und die Gewissheit, daß Johannes Rau ein wichtiger Teil unserer Geschichte ist.Deutschland hoffentlich viele Nachfolger.

Eintrag von Michael Wild am 2.Februar 2006


Der Tod von Johannes Rau ist ein großer Verlust für Deutschland und hat mich mit Trauer erfüllt. Johannes Rau war Christ, Familienvater, Ehegatte, Politiker und vor allem Mensch und wurde allem und allen gerecht. Das gelingt nur wenigen unter uns.

Meine Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kinder.

Eintrag von Ursula Meyer am 2.Februar 2006


Ein letzter Wunsch für Johannes Rau.
Zum Paradies mögen Engel dich geleiten.Die heiligen Märtyrer dich begrüßen, und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.Die Chöre der Engel mögen dich empfangen, und durch Christus, der für dich gestorben, soll ewiges Leben dich erfreuen.Der Familie meine aufrichtige Teilnahme.Gott schütze sie und gebe Ihnen Kraft.
Irmgard Jäschke

Eintrag von Irmgard Jäschke am 2.Februar 2006


Sehr geehrte Familie Rau,

zum Gedenken Ihres Lieben Verstorbenen, habe ich auf meiner privaten HomePage, folgendes veröffentlicht:

IN PERPETUAM MEMORIAM an Johannes Rau.
Vielen Menschen wird erst nach dem Tod von Johannes Rau deutlich, was wir Deutschen mit ihm verloren haben. Er war einer der wenigen Politiker, dem man glaubte, was er sagte und viele der heutigen Politiker werden sich an “Bruder Johannes”, wie er auch liebevoll genannt wurde, messen lassen müssen. Nachrufe über Johannes Rau gab und gibt es genug. Es wird sich zeigen, was von diesen Nachrufen zu halten ist. Unter habe ich versucht zu erklären, warum wir Vorbilder wie Johannes Rau brauchen. Tröstlich zu wissen, dass er im Bewusstsein der Menschen und in der Geschichte unvergessen bleibt.

Auf einem Grabstein las ich: “Was ihr seid, das waren wir. Was wir sind, das werdet ihr”.

Gut zu wissen, dass wir uns alle irgendwo einmal, hoffentlich in einer besseren Welt, wiedersehen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Woldemar Meybom

Eintrag von Woldemar Meybom am 2.Februar 2006


Sehr geehrte Frau Rau, die Nachricht vom Ableben Ihres
Mannes hat mich tief betroffen. Mit ihm ging auch für
mich ein Stück Kindheitserinnerung, da ich selbst Ihren
Gatten als Kind in meinem Elternhaus kennengelernt habe. Auch mein Vater war seit Beginn der SPD aktives
Mitglied. Sein Tod macht mich sehr traurig.

Eintrag von Bärbel Dörken am 2.Februar 2006


Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk.
Egal wie kurz,egal wie zerbrechlich.
Jedes Leben ist ein Geschenk,
welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.

Ein großer Mann ist von uns gegangen.

Mein tiefes Mitgefühl gilt ihnen sehr geehrte Frau Rau und ihren Kindern.

In sillen Gedenken

Detlef Christott

Eintrag von Detlef Christott am 2.Februar 2006


Our hearts are filled with sadness and grief. Johannes Rau was someone we all aspired to be. A man above all others. Let us say no more, we bow our heads and will remember him in our hearts. For ever and ever.
Colin de Costa / Doris Baron
Pyrmont, Darling Harbor, New South Wales, Australia

Eintrag von Colin de Costa / Doris Baron am 3.Februar 2006


Es fällt so schwer, die richtigen Worte zu finden. Noch nie ist mir der Tod eines Politikers so nahe gegangen wie jetzt bei Johannes Rau. Es ist, als wäre mein eigener Vater gestorben. Ich hatte mal, ohne dass ich einen Termin mit ihm hatte, eine sehr eindrucksvolle Begegnung mit ihm. Als sich unsere Blicke dabei trafen, ließ er so lange nicht von mir ab, bis ich vollends aus seinem Blickwinkel verschwand, weil er einen Gang entlang gehen musste. Doch leider konnte ich ihn nie persönlicher kennenlernen. Ich verneige mich vor Johannes Rau und seinem Leben und kann nur hoffen, dass er nicht leiden musste. Für die Zurückbleibenden ist der Tod eines geliebten Menschen immer schlimmer als für den Verstorbenen selbst. Ich wünsche Frau Rau und ihren Kindern viel Kraft für diese nun schwere Zeit ohne ihn.

Eintrag von Regina Steinert am 3.Februar 2006


Mein Mitgefühl gehört der Familie Rau und danke diesem Manne, für seine große Menschlichkeit.
Ich (Wir) werden Ihn nie vergessen

Eintrag von Rainer Schmidt am 4.Februar 2006


Danke,

dass Sie so vielen und mir ein Vorbild waren und bleiben werden!

Eintrag von Stephan am 4.Februar 2006


Sehr geehrte Familie Rau!
Hiermit möchte ich Ihnen mein herzlichstes Beileid aussprechen. Ihr Gatte und Veter war einer der wenigen Politiker, der trotz aller politischer Ämter und Würden, die er inne hatte, immer der Mensch Johannes Rau geblieben ist. Alle die versucht haben, ihm in seiner politischen Tätigkeiten ein Bein zu stellen, werden ihm niemals das Wasser reichen können. Er hat alle Ämter so ausgefüllt, wie ein Politiker das als selbstverständlich tun sollte. Er wird uns Deutschen und vielen Menschen in aller Welt immer nur in positiver Erinnerung bleiben.
Wie groß muß nur das Loch sein, daß er in Ihrer Familie und unter seinen Freunden hinterlassen hat?!
Herliches Beileid und viel Kraft!
Gisela Rautenberg

Eintrag von Gisela Rautenberg am 4.Februar 2006


Liebe Familie Rau
Hiermit möchte ich Ihen mein herzliches Beileid aussprechen.In dankbarer Anerkennung für sein Lebenswerk.Und seine überaus große Menschlichkeit.
Ihen viel Kraft
Adelheid Giersiefen

Eintrag von Adelheid Giersiefen am 4.Februar 2006


Ein grossartiger Mensch und Staatsmann ist von uns gegangen, seine Stimme für immer verstummt, aber sein Andenken wird immer in unseren Herzen sein!

Eintrag von Heidrun Fleischer am 4.Februar 2006


Sehr geehrte Familie Rau,
ich möchte Ihnen hiermit meine Anteilnahme aussprechen.
Sie haben einen gütigen Menschen verloren,der in Ihren
Herzen einen festen Platz einnehmen wird.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
In stiller Trauer

Volker von der Horst Wuppertal

Eintrag von von der Horst am 5.Februar 2006


Eine bewusst durch den christlichen Glauben geprägte Persönlichkeit wurde heimgerufen.

Meine Anteilnahme gilt seiner Frau und seinen Kindern.

In stillem Gedenken
Berndt Baum aus Vellmar

Eintrag von Berndt Baum am 6.Februar 2006


Meine herzliche Anteilnahme an die Familie Rau,

Eine Stimme, die für das Land
NRW und Deutschland vertraut war, schweigt.
Was bleibt, sind dankbare Erinnungen.

In stiller Trauer

Frank Beitz

Eintrag von Frank Beitz am 6.Februar 2006


Zum ersten Mal weinte ich über den Tod eines Politikers.

Lieber Bruder Johannes,
Du warst ein wunderbarer Mensch, ein aufrichtiger Politiker. Danke, dass wir Dich gehabt haben.

Sehr geehrte Familie Rau,
mir ist der Tod Ihres Ehegatten und Vaters sehr nahe gegangen und bedrückt mich auch immer noch. Wieviel mehr werden Sie den Schmerz spüren.
“Wir alle fallen… und doch ist einer, der dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält” R.M.Rilke. Mögen Sie in der Gewißheit dieser Hände getröstet sein !!

In stillem Gedenken
Bärbel Lerch

Eintrag von Bärbel Lerch am 7.Februar 2006


Liebe Fam. Rau,

Johannes Rau - ein Politiker mit Leib und Seele, der seine Menschlichkeit nie verlor.

Ich wünsche Ihnen und ihren Kindern Kraft diese schwere Zeit zu überstehen.

Solange man einen Menschen in seinem Herzen trägt kann man ihn nicht verlieren.

In stillem Gedenken
B.Tillmann

Eintrag von Brigitte Tillmann Grevenbroich am 7.Februar 2006


Mein Mitgefühl gehört Der Famlie Rau.
Ein grosser Mann ist von uns gegangen.

In stillen Gedenken
M.Wehling

Eintrag von Monika am 7.Februar 2006


Johannes Rau war stets mein Vorbild - und wird es auch in Zukunft bleiben. Er hat sein politisches Leben niemals seinen Überzeugungen geopfert, war in seinem Da-Sein ungeteilt Mensch. Ich trauere um diesen Menschen.

Eintrag von Heinrich Schuster am 7.Februar 2006


Obwohl ich vielleicht mit 20 noch sehr jung bin,
um zu wissen was Johannes Rau alles getan hat, weis ich doch was er für Deutschland aber auch für die Welt getan hat und wie er die Menschen angeregt hat etwas zu tun. Ich wünschte es gäbe mehr wie ihn.
Menschen die andere Kulturen schätzen und andere dazu anstiften, das selbe zu tun.
Menschen die sich als Teil der Welt sehen und nicht als Mensch ihres Landes.
Wir sollten uns alle ein Beipiel an ihm nehmen und anfangen etwas zu bewegen!

Mein Mitgefühl ist bei der Familie von Johannes Rau.

Eintrag von Catharina Peetz am 7.Februar 2006


Für mich liebe Familie Rau,
war Ihr Mann , Vater
ein
Mensch/Politiker mit Rückrad und Erlichkeit!

Ich wünsche mir SEHR das die gelebte Politik Ihres Mannes/ Vaters
in den Menschen dieser Welt weiterlebt und das sich die Machthaber unseres Landes ein Beispiel an seinem Vorbildlichen Leben als Mensch und Politiker nehmen!

Mit großem Respekt und der Hoffnung für die Zukunft unserer Kinder

J.Rabenseifner

Eintrag von Jörne Rabenseifner am 7.Februar 2006


Mit Johannes Rau ist einer der wenigen authentischen Politiker und Menschen unserer Zeit von uns gegangen. Sein politisches Wirken und seine Überzeugungen haben mich sehr geprägt. Sein Tot hat mich nicht nur deshalb sehr getroffen.

Mein ganzes Mitgefühl gilt der Familie von Johannes Rau. Ich trauere um einen besonderen Menschen.

Eintrag von Sebastian Künzel am 7.Februar 2006


Liebe Fam. Rau,
auch mich und meine Söhne hat niemals der Tod eines Politikers so betroffen gemacht wie der Ihres Mannes und Vaters. Bei der großen Politikverdrossenheit von jungen Menschen in unserem Land haben zumindest meine Söhne ein Stück Menschlichkeit entdeckt, welches andere Politiker vermissen lassen. Er war ein wunderbarer Mensch, der seinen Glauben lebte und immer wieder versuchte, seine Gedanken an andere zu vermitteln, was ihm sehr oft auch gelang. Dieses sage ich, ohne ihn persönlich zu kennen. Ein Mann des Volkes ist von uns gegangen, er wird eine große Lücke hinterlassen. Wir wünschen Ihnen als zurückbleibende Familie viel Kraft, die kommende Zeit ohne ihn zu überstehen.

Eintrag von Ursula Gerlach am 7.Februar 2006


Der Tod dieses außergewöhnlichen, ehrlichen und sympathischen Staatsmannes hat diese Welt ein Stück ärmer gemacht.
Die Politik wird es schwer haben, diese Lücke zu schließen.
Wir sind sehr traurig.

Eintrag von Susanne und Peter Höh am 7.Februar 2006


Liebe Familie Rau,
Mein Herzlichen Beileid.Wir alle gehören zu Gott und alle gehen zu Gott.Ich bete für euch Geduld und Kraft.
Herr Johannes Rau ist mein Vorbild.Mein enger vertrauter Freund. Ich habe Ihn durch Medien kennengelent.ein Freund der Hoffnung.
Solsche große Leute geben Kraft zum Leben.
Sie sind mit Uns duch Ihre einstellung.
Versöhnung statt Spaltung.
eine aufgbe was wir bekommen haben von Late Präsident
und mein Freund, Herr Johannes Rau.

Eintrag von Muhammad Tariq shah am 7.Februar 2006


Liebe Familie Rau,

zuerst möchte ich Ihnen mein aufrichtiges Beileid aussprechen und ich hoffe sehr, Gott gibt Ihnen die Kraft, das leider unvermeidliche anzunehmen und in dem Glauben daran, dass es Ihrem Mann und Vater nun gut geht, in Ihren Herzen weiterleben wird.
Mein Vater ist am 19.03.2004 im Alter von 69 Jahren verstorben. Ich weiß noch, dass er viel und gut über Johannes Rau gesprochen hat. Er hat die Art und Weise, wie Ihr Mann und Vater unser Land NRW geliebt und regiert hat, sehr zu schätzen gewusst.
Ich wünsche Ihnen alles alles Liebe, viel Kraft und Ruhe.
In sehr vielen Herzen wird Johannes Rau weiterleben, auch in meinem Herzen, direkt neben meinem Vater.

Eintrag von Birgit Wagner am 7.Februar 2006


Liebe Familie Rau,

“Glaubwürdig ist Derjenige, der sagt, was er tut und tut was er sagt”.

Welch’ kluger und menschennaher Gedanke, den ich mir einst in einer Rede von Johannes Rau als wichtige Maxime des Lebens und Miteinanders verinnerlicht habe.

Mein tiefes Mitgefühl begleitet Sie in Ihrem Trennungsschmerz. Sie haben einen lieben Menschen verloren, wir Bürger eine absolut glaubwürdige und lebensbejahende Persönlichkeit.

Eintrag von Matthias Müller am 7.Februar 2006


Liebe Familie Rau,
unser tiefes Mitgefühl gilt Ihnen.Wir haben Johannes Rau als außergewöhnlichen Menschen und ehrenhaften, kompetenten Politiker wahrgenommen, der die Gabe hatte in schwierigen Situationen taktvolle,liebenswürdige ,aber eben auch deutliche Worte zu sprechen.Sein Tod ist auch für uns ein großer Verlust.
Christa und Wendelin Hofbauer am 07.02.2006

Eintrag von Hofbauer Christa und Wendelin am 7.Februar 2006


Auch wenn er mit Leib und Seele ein Politiker war, war er auch ein Mensch des Volkes.
Mit seinen einfachen und schichten Reden hatte er mein Herz erobert.
Nun ist ein außergewöhnlicher,sympatischer und herzensguter Mensch gegangen.
Er wird mir fehlen.

Eintrag von Daniela Meistering am 7.Februar 2006


liebe Familie Rau,

von guten Mächten wunderbar geborgen,dies konnte sich ihr Mann und euer Vater in der Zeit seiner schweren Krankheit.Ich wünsche Ihnen das auch Sie sich jetzt und allezeit sich Geborgen fühlen können von guten Mächten an die Ihr Mann sofest geglaubt hat.

Herzliche Anteilnahme

Gunter Schneider

Eintrag von Gunter Schneider am 8.Februar 2006


Liebe Familie Rau,
“Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott in ihm”.
Das Leben Ihres Mannes und Vaters war ein beredtes Zeugnis, wie Leben aus der Liebe Gottes in der Hinwendung zum Nächsten aussehen kann. Für dieses Zeugnis bin ich dankbar.
Möge Ihr Leben wie das Seine gelingen aus der Kraft, die Gottes Liebe uns gibt.
Ich trauere mit Ihnen um einen gr0ßartigen, wahrhaftigen Menschen. Barbara Steinseifer.

Eintrag von Barbara Steinseifer am 8.Februar 2006


Liebe Christina Rau, liebe Anna, liebe Laura, lieber Philipp,

ich habe nie ein Vorbild gehabt oder haben wollen, aber ich glaube, Johannes Rau wäre mir ein treffliches Vorbild.
Wenn es mir in meinem Leben gelänge, nur ein Bruchteil dessen zum Besseren zu bewirken, was er bewirkt hat, nur ein Bruchteil der Menschlichkeit auszustrahlen, die er ausgestrahlt hat, nur ein Bruchteil des Gottvertrauens zu beweisen, das er bewiesen hat, nur ein Bruchteil der Spuren zu hinterlassen, die er hinterlassen hat, dann würde ich mein Leben ein gelungenes Leben nennen.
Johannes Rau war mir so lange ich denken kann ungeheuerlich sympathisch und er erschien mir, obwohl ich nie ein Wort mit ihm gewechselt habe, vertraut wie ein alter Bekannter. Oft haben mein Mann und ich darüber gesprochen, wir sollten eigentlich Johannes Rau schreiben und ihn in der einen oder anderen Sache um Rat fragen. Leider ist es immer bei dem Vorsatz geblieben und nun ist es zu spät.
Johannes Rau war für mich eine ganz positive Vaterfigur.
Meinem eigenem Vater, der auch ein ganz toller Vater ist, irgendwie ähnlich: Beide der gleiche Jahrgang, beide engagierte Sozialdemokraten, der eine Solinger, der andere Wuppertaler – also quasi Nachbarn.
So hatte ich in meinem Hinterkopf immer so eine Hierarchie väterlicher Geborgenheit: mein Vater, Johannes Rau, der „Landesvater“ und „Gott Vater“. Dass es mir nicht schwer fällt, an einen liebevollen väterlichen Gott zu glauben, liegt daran, dass ich meinen Vater als bedingungslos liebenden Vater erlebe und dass für mich ebenfalls Johannes Rau eine solche liebevolle Vaterfigur darstellte.
Die Nachricht von seinem Tode hat mich und meine Familie sehr traurig gemacht.
Ich stelle mir vor, wie schmerzhaft es sein muss, diesen sympathischen Menschen als Ehemann, den Sie quasi Ihr Leben lang kannten und als Vater zu verlieren.
Andererseits bin ich mir gewiss, dass es sicherlich unmöglich ist, ein Leben lang mir Johannes Rau zusammenzuleben, ohne von seinem Vertrauen in einen liebenden und gerechten Gott angesteckt worden zu sein.
Ich grüße sie darum ganz herzlich in der Gewissheit, dass absolut nichts, „weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“. (Römer 8, 38f.)
Alles undenklich und unerdenklich Gute,
Bettina Mbuyi und Familie aus Solingen.

Eintrag von Bettina Mbuyi am 8.Februar 2006


Johannes Rau war nicht nur ein gnadenlos guter Politiker sondern auch ein Vorbild für mich. Er bewegte Dinge, die als festgefahren galten. Johannes Rau schaffte es die Menschen, die Bevölkerung zu begeistern. Mit seinem sozoalen Angagement bewegte er Dinge in Deutschland, in der Welt, die nie zuvor ein Politiker schaffte.
Mein herzliches Beileid gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Eintrag von Lena Fischer am 8.Februar 2006


Liebe Familie Rau,

an dieser Stelle möchte ich Ihnen mein herzliches Beileid aussprechen. Ich gedenke Herrn Rau als Christ und damit auch für mich ein Vorbild. Ich wünsche Ihnen Kraft für die weitere Zeit. Möge der Herr Sie Segnen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Ziegler
Mitgleid der CDU/JU/CDA/JCDA/
Mitgleid im Bezirksvorstand Nordwürttemberg der Jungen CDA

Eintrag von Andreas Ziegler am 9.Februar 2006


Glück auf Johannes!

Eintrag von sven schroer am 9.Februar 2006


Johannes Rau war ein herzensguter Mensch und Politiker. Möge Johannes Rau in Frieden ruhen. Ich werde diesen Menschen und Politiker nie vergessen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen mein herzliches Beileid aussprechen.

Herzliche Anteilnahme !

Walter Pertermann / Hannover-Marienwerder

Eintrag von Walter Pertermann am 9.Februar 2006


Hallo Johannes Rau
Du warst überhaupt nicht rauh!

Ein Präsident des Volkes
Ein echter Vater des Landes!

Du hast alle Menschen gleichbehandelt
Dafür hast du von allen Respekt gesammelt!

Getanzt hast du sogar mit Kindern
betrachtet hast du die Ausländer wie Inländer!

Sowie Willy Brandt
hast du auch gezeigt:
Die Ausländer seien nicht fremd
sondern Mitbürger in diesem Land!

Beliebt warst du im Ausland
genauso wie im Inland!

Diese Welt ist ein Gasthaus.
Wir Menschen sind alle Gäste,
jeder Mensch muß irgendwann gehen.
Auch du musstest uns verlassen
Bruder Johannes,
mit einem Totenhemd ohne Tasche.

Herzliches Beileid Familie!
Herzliches Beileid Nation!
Einen guten Vater und einen guten Sohn
habt ihr beide verloren.

Gott möge ihn in sein Paradies holen!

Ahmet Terli – Köln, 12.02.2006
(www.ahmetterli@web.de)

Eintrag von TERLI am 13.Februar 2006


Hallo Johannes Rau
Du warst überhaupt nicht rauh!

Ein Präsident des Volkes
Ein echter Vater des Landes!

Du hast alle Menschen gleichbehandelt
Dafür hast du von allen Respekt gesammelt!

Getanzt hast du sogar mit Kindern
betrachtet hast du die Ausländer wie Inländer!

Sowie Willy Brandt
hast du auch gezeigt:
Die Ausländer seien nicht fremd
sondern Mitbürger in diesem Land!

Beliebt warst du im Ausland
genauso wie im Inland!

Diese Welt ist ein Gasthaus.
Wir Menschen sind alle Gäste,
jeder Mensch muß irgendwann gehen.
Auch du musstest uns verlassen
Bruder Johannes,
mit einem Totenhemd ohne Taschen.

Herzliches Beileid Familie!
Herzliches Beileid Nation!
Einen guten Vater und einen guten Sohn
habt ihr beide verloren.

Gott möge ihn in sein Paradies holen!

Ahmet Terli – Köln, 12.02.2006

Eintrag von TERLI am 13.Februar 2006


Ich bin kein Mensch von vielen Worten.Auf diesem Wege möchte ich den Angehörigen von Johannes Rau mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.
Nur das Leben ist vergänglich, der Mensch an sich wird sich wohl in unseren Herzen halten!

Eintrag von TINO am 14.Februar 2006


All around the world is love, all around is Jesus!

Engel brauchen keine Flügel, keinen Glanz und keinen Stern.
Doch sie brauchen offene Herzen und die Botschaft ihres Herrn.
Boten brauchen keine Harfen, brauchen keinen heiligen Ort.
Boten brauchen offene Hände, auf den Lippen Gottes Wort.
Hilf uns Herr, das Herz zu öffnen, dass wir deinen Ruf verstehen, dass wir selbst zu Boten werden und zu unseren Nächsten gehen.
(Barbara Cratzius)

Ja, Johannes Rau war auch ein Engel, der keine Flügel brauchte! - Möge seine Aufrichtigkeit und Nächstenliebe noch lange in unseren Seelen und Herzen nachklingen!

In stillem Gedenken an Johannes Rau verbunden mit den besten Wünschen für seine Familie

Erika Wiemeier, Bad Waldliesborn, 18.02.2006

Eintrag von Erika Wiemeier am 19.Februar 2006


Johannes Rau hat 1987 die Schirmherrschaft über die Duisburger Akzente übernommen. Wir erinnern uns: Es war die Zeit des Kalten Krieges. Keine Maus kam aus der DDR raus. Johannes Rau war es, der in Duisburg die größte und nachhaltigste Präsentation von Kunst und Kultur der DDR mit dem damaligen DDR Kulturminister Dr.Hans-Joachim Hoffmann auf den Weg brachte.Er war im beste Sinne des Wortes ein Ermöglicher, wo andere haderten und sich weiter auf Konfrontation einstellten,
hat Johannes Rau auf die subversive Kraft der Gedanken
vertraut und sehr früh für die Einheit Deutschlands
verläßliche Zeichen gesetzt. Er konnte dabei auf einige wenige kluge und mutige Politiker in der DDR
vertrauen. Die historische Dimension von Johannes Rau für die Wiedervereinigung Deutschlands ist m.E. noch nicht hinreichend erkannt worden. Er hatte viele Freunde in der DDR. Seine letzte Ruhestätte im Pantheon der deutschen Geistesgrößen, dem Dorotheenstädtischen Friedhof, ist daher
- seinen Kritikern und Feinden zum Trotz - auch ein geborgener und versöhnlicher Ort.

Uwe Behnisch, Dresden und Hamburg im Februar 2006

Eintrag von Uwe Behnisch am 22.Februar 2006


Als Familie zu der ein siebtes Kind, Patentochter des Bundespräsidenten gehört, freuen wir uns immer wieder an den persönlichen Antwortzeilen, die Johannes Rau unserer Tochter auf ihren kindlichen Brief zukommen liess.

Als politisch nur “notwendigerweise” interessierte Frau, frage ich nicht sehr viel nach Politik und Politikern.Johannes Rau zählte bei mir zu den Wenigen, deren Meinung mir wichtig war und den ich gerne auf dem Bildschirm gesehen habe.Letzteres gilt auch für seine Frau, deren Ansichten umständehalber im Hintergrund geblieben sind!

Der Familie gelten meine herzliche Anteilnahme und meine besten Zukunftswünsche.

Rut Neuer

leben und tod

fragment oder scherben
frage ich mich
heute
an deiner bahre

fragment oder scherben
frage ich dich
nachts
nach verhalltem schrei

in tosendem fall
stürzt meine seele
uferlos
in dein licht

und die verheissung
ist schon erfüllt
mit namen
sind wir gerufen

Eintrag von rut neuer am 24.Februar 2006


Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsre Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe. A.Aurelius
Sehr traurig und doch dankbar grüsse ich Sie, Fam. Rau und versichere Ihnen, unsere Gebete und unsere guten Gedanken. Dorothée Merkli

Eintrag von Dorothée Merkli Schweiz am 26.Februar 2006


lieber johannes rau,
du warst für mich das vorbild,der freund und gleichzeitig auch vaterfigur.du warst mein bundespräsident.nie habe ich geglaubt,dass ein mensch hwie du es warst,einem so fehlen kann.ich vermisse dich so sehr.für dich wird es nie einen ersatz geben.ein brief von dir hat einen ehrenplatz in unserem hause.ich habe eine bitte an dich-pass von oben,denn da bist du,auf mich auf.im himmel möchte ich dich wiedersehen.

siegfried fassbender 51789 lindlar 16.06.2006

Eintrag von fassbender siegfried am 16.Juni 2006


Johannes Rau war ein hochverdienter Träger der Reinhold-Schneider-Plakette, die ihm vom mittlerweile ebenfalls verstorbenen Germanisten und Theologen Carsten Peter Thiede (1952 - 2004) überreicht wurde. Was ist Freiheit anderes als eine Tat unseres Gewissens? Dieser Losung von Reinhold Schneider (1903 - 1958) wusste sich der feingebildete und äusserst belesene einstige Bundespräsident zeit seines Lebens verpflichtet.

Pirmin Meier/Beromünster

Eintrag von Meier Pirmin am 21.April 2010


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