Lebendige Erinnerung

 

15. Oktober 2005

Benjamin

Benjamin war gerade zwei Jahre alt, als er nach einem unglaublichen Leidensweg starb. Über Monate hinweg wurde Benjamin († Oktober 2005 ?) vernachlässigt, vegetierte ohne Essen im Dreck, bis er entkräftet starb – und schließlich in der Mülltonne landete. Verhungert im Haus der eigenen Eltern.

Pfarrer Andreas Henke im Trauergottesdienst für den kleinen Benjamin:
“Denn Benjamin könnte heute noch leben. Er könnte in unserer Mitte lachen und spielen, wenn er rechtzeitig Hilfe bekommen hätte.”

Einträge:

Hallo kleiner Benjamin, während ich das hier schreibe laufen mir Tränen übers Gesicht. Wie können ” Eltern ” ihrem Kind sowas antun. Die sind der letzte Dreck und sollten auch so behandelt werden. Obwohl es Menschen gab die dier helfen wollten ( wie schrecklich muß es gewesen sein das du zu deinen Eltern zurück mußtest ) war unser ganzez System wieder mal zu Lahm. Es ist einfach nur schrecklich das so ein kleiner Kerl das erleiden muß und mir tut bei dem Gedanken an Dich richtig das Herz weh. Einzig das wissen das es dir jetzt an einem schöneren Ort besser geht tröstet ein wenig. Dort wo du jetzt bist wirst du geliebt, versorgt, kannst lachen und hast Freunde. Deinen Eltern wünsche ich das Sie in der Hölle schmoren, wie ich es allen wünsche die Kindern etwas antun.
Dich kleiner Benjamin werde ich in Gedanken behalten und wünsche Dir nur Glück und Freude im Sternenkinderhimmel
Marion und Max

Eintrag by Marion am 29.April 2006


Alles liebe da wo Du jetzt bist, in dein Kindersternenhimmel,da wird es Dir gut gehen.
Alles liebe sendet Marion

Eintrag by Marion am 10.Juni 2006


Lieber Benjamin,
es tut mir leid. Ich schäme mich für die Menschen, die Dir das antun konnten!
Bitte verzeih uns.

Eintrag by Dominique am 20.Juli 2006


Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen
seit Jahren Betroffene rund um die Welt um 19
Uhr brennende Kerzen in die Fenster.Während
sie in der einen Zeitzone erlöschen,werden
sie in der nächsten entzündet,so daß eine
Lichtwelle 24 Std. die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenstersymbolisiert,daß diese
Kinder das Leben erhellt haben und daß sie
nie vergessen werden.Das Licht steht außerdem
für die Hoffnung,daß die Trauer das Leben der
Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben
läßt.Das Licht schlägt Brücken von einem
Betroffenem Menschen zum anderen,von einer
Familie zur anderen,von Haus zu Haus,Von
Stadt zu stadt,Von Land zu Land.
Es versichert Betroffene der Solidarität
untereinander.Es wärmt ein wenig das kalt
gewordene Leben und wird sich ausbreiten,wie
es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

Vielleicht stellt auch Ihr am 14.Dezember eine Kerze ans Fenster für all die Kinder, die ihre Wünsche nicht mehr leben dürfen.

Eintrag by Tina am 10.Dezember 2008


Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen
seit Jahren Betroffene rund um die Welt um 19
Uhr brennende Kerzen in die Fenster.Während
sie in der einen Zeitzone erlöschen,werden
sie in der nächsten entzündet,so daß eine
Lichtwelle 24 Std. die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenstersymbolisiert,daß diese
Kinder das Leben erhellt haben und daß sie
nie vergessen werden.Das Licht steht außerdem
für die Hoffnung,daß die Trauer das Leben der
Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben
läßt.Das Licht schlägt Brücken von einem
Betroffenem Menschen zum anderen,von einer
Familie zur anderen,von Haus zu Haus,Von
Stadt zu stadt,Von Land zu Land.
Es versichert Betroffene der Solidarität
untereinander.Es wärmt ein wenig das kalt
gewordene Leben und wird sich ausbreiten,wie
es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.

Vielleicht habt ihr auch am 12.Dezember eine Kerze ans Fenster gestellt für all die Kinder, die ihre Wünsche nicht mehr leben dürfen.

Heute ist – wieder – der 14.Dezember ——– es kann kein Zufall sein dass ich grade jetzt daran denke…..an euch denke !

Eintrag by Tina am 14.Dezember 2010


Lieber Benjamin,eben,
was gibt es für entartete Menschen, warum haben sie Dir keine Chance gegeben bei Menschen aufzuwachsen, die Dir ein gutes Zuhause hätten bieten können.

Ich nehm´Dich in Gedanken in die Arme, Du liebes Kind.

Deine Annika

Eintrag by annika ziegler am 23.August 2011


Gedanken und Erinnerungen an Benjamin hinterlassen:

Um Missbrauch zu vermeiden erscheint der Eintrag jedoch erst nach Sichtung durch die Redaktion.

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