Ibrahim Ferrer
Ibrahim Ferrer (* 20. Februar 1927 in San Luís bei Santiago de Cuba; † 6. August 2005 in Havanna) war ein kubanischer Musiker, der vor allem als Sänger bekannt wurde.
Ferrer wurde am 20. Februar 1927 bei Santiago de Cuba in einem Nachtclub geboren. Seine Mutter starb, als er zwölf war, sodass er als Waise ab diesem Zeitpunkt als Straßenmusiker sein Geld verdienen musste. Ein Jahr später gründete er mit seinem Cousin die Formation „Jovenes del Son“.

In den folgenden Jahren spielte er in vielen Gruppen und wurde bald landesweit bekannt. Ab 1953 spielte er in Pacho Alonsos Orchester und zog mit diesem 1959 in die Hauptstadt Havanna.
Weltweite Berühmtheit erlangte er 1999 mit dem Film Buena Vista Social Club. Der Dokumentarfilm von Wim Wenders zeigt einige kubanische Musiker, die zusammen die von Ry Cooder produzierte und 1998 mit dem Grammy ausgezeichnete Platte „Buena Vista Social Club“ aufgenommen hatten. Unter den Musikern ist auch Ibrahim Ferrer.
Sein Solo-Album „A Toda Cuba le Gusta“ bekam eine Grammy-Nominierung. 2004 schließlich erhielt er für sein Album „Buenos Hermanos“ den Grammy in der Kategorie „Best Traditional Tropical Latin Album“.
Ferrer verstarb am 6. August 2005 in Havanna.
Diskografie
1999 – Buena Vista Social Club Presents: Ibrahim Ferrer
2000 – Tierra Caliente: Roots of Buena Vista
2002 – Mis Tiempos Con Chepín
2002 – La Collección Cubana
2002 – Tiempos Con Chepín y Su Orquesta
2003 – Buenos Hermanos
2004 – Que Bueno Está
2005 – Ay, Candela
Weblinks
Fotos Ibrahim Ferrer, Buena Vista Social Club, Cuba
allmusic.com Eintrag (Englisch)
Spiegel Online am 07.08.2005 zum Tod von Ibrahim Ferrer
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