15. März 2005
7 Jahre / verhungert im März 2005
Kaum jemand weiß Genaues über Jessica. Auch die Richter des Hamburger Landgerichts wissen nicht, ob die Siebenjährige überhaupt sprechen konnte oder jemals lachte. Sicher ist, dass das Mädchen zum Zeitpunkt seines Todes am 1. März buchstäblich nur noch aus Haut und Knochen bestand. Jessica war mitten in einer Hamburger Hochhaussiedlung verhungert.
Die Beweisaufnahme hat eindeutige Fakten zu Tage gefördert.
Es sind Fakten eines unvorstellbaren Martyriums. Von ihren Eltern in ein dunkles Zimmer gesperrt, litt Jessica Hunger und Durst, bis ihr ausgemergelter Körper überhaupt keine Nahrung mehr vertrug. Bei ihrem Tod wog die Siebenjährige nur noch 9,6 Kilo – so viel wie eine Zweijährige.
Süße kleine Maus, es verschlägt mir einfach die Sprache und mir laufen sofort wieder die Tränen übers Gesicht wenn ich von deinem Leid lese. Es ist einfach unvorstellbar das einem Kind hier in Deutschland so was wiederfährt und keiner merkt was. Was deine Eltern oder besser diesen wertlosen Mist angeht so ist es schade das man nicht gleiches mit gleichem vergelten kann. Etwas verachtenswerteres gibt es nicht. Keiner kann sich vorstellen wie du über Jahre gelebt, gequält wurdest und Angst gehabt hast, wie sehr deine kleine Seele gelitten hat.Ich verstehe es nicht und will es auch gar nicht wie ein Mensch sowas fertigbringt. Ich verstehe aber auch nicht warum keiner was gemerkt hat. Süße kleine Jessica nach all der Einsamkeit und dem Schmerz weiß ich das du den Himmel im Sternenkinderhimmel hast. Dort wird deine wunde kleine Seele geheilt, du bekommst liebe zuwendung und Zärtlichkeit, all das was du hier bei uns auf der Erde vermissen mußtest. Du findest Freunde und kanst Spaß haben, spielen und lachen. Deinen Peinigern wünsche ich von Herzen die Hölle auf Erden, leider gibt es keine Bestrafung in unserem Rechtssystem die das sühnt.
Traurige Grüße Marion und Max
Eintrag by Marion am 7.März 2006
Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen
seit Jahren Betroffene rund um die Welt um 19
Uhr brennende Kerzen in die Fenster.Während
sie in der einen Zeitzone erlöschen,werden
sie in der nächsten entzündet,so daß eine
Lichtwelle 24 Std. die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenstersymbolisiert,daß diese
Kinder das Leben erhellt haben und daß sie
nie vergessen werden.Das Licht steht außerdem
für die Hoffnung,daß die Trauer das Leben der
Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben
läßt.Das Licht schlägt Brücken von einem
Betroffenem Menschen zum anderen,von einer
Familie zur anderen,von Haus zu Haus,Von
Stadt zu stadt,Von Land zu Land.
Es versichert Betroffene der Solidarität
untereinander.Es wärmt ein wenig das kalt
gewordene Leben und wird sich ausbreiten,wie
es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.
Vielleicht stellt auch Ihr am 14.Dezember eine Kerze ans Fenster für all die Kinder, die ihre Wünsche nicht mehr leben dürfen.
Eintrag by Tina am 10.Dezember 2008
Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember stellen
seit Jahren Betroffene rund um die Welt um 19
Uhr brennende Kerzen in die Fenster.Während
sie in der einen Zeitzone erlöschen,werden
sie in der nächsten entzündet,so daß eine
Lichtwelle 24 Std. die ganze Welt umringt.
Jedes Licht im Fenstersymbolisiert,daß diese
Kinder das Leben erhellt haben und daß sie
nie vergessen werden.Das Licht steht außerdem
für die Hoffnung,daß die Trauer das Leben der
Angehörigen nicht für immer dunkel bleiben
läßt.Das Licht schlägt Brücken von einem
Betroffenem Menschen zum anderen,von einer
Familie zur anderen,von Haus zu Haus,Von
Stadt zu stadt,Von Land zu Land.
Es versichert Betroffene der Solidarität
untereinander.Es wärmt ein wenig das kalt
gewordene Leben und wird sich ausbreiten,wie
es ein erster Sonnenstrahl am Morgen tut.
Vielleicht habt ihr auch am 12.Dezember eine Kerze ans Fenster gestellt für all die Kinder, die ihre Wünsche nicht mehr leben dürfen.
Heute ist – wieder – der 14.Dezember ——– es kann kein Zufall sein dass ich grade jetzt daran denke…..an euch denke !
Eintrag by Tina am 14.Dezember 2010
Um Missbrauch zu vermeiden erscheint der Eintrag jedoch erst nach Sichtung durch die Redaktion.