Hermann Dörnemann
Hermann Dörnemann (* 27. Mai 1893 in Essen-Altenessen; † 2. März 2005 in Düsseldorf) war der zweitälteste lebende Mann der Welt und der älteste lebende Mensch Deutschlands.
Dörnemann wurde als jüngstes von acht Kindern geboren. Er half zunächst seinem Vater, Sättel und Zaumzeug für die Pferde der nahegelegenen Kohlegruben zu reparieren. Später erlernte er den Beruf des Elektroingenieurs.
Während des Ersten Weltkriegs wurde er am Arm verletzt. 1922 zog er aus beruflichen Gründen zunächst nach Ratingen, 1947 dann nach Düsseldorf. Dort lebte er im Stadtteil Bilk im Haus seiner Tochter Rita und seines Schwiegersohnes Bernhard Klein. Nach 42 Jahren im Berufsleben ging Dörnemann 1959 in Rente.
Dörnemanns Ehefrau verstarb bereits 1984. Mit ihr hatte er zwei Kinder, eine Tochter und einen Sohn, der 2002 verstarb.
Als Rezept für das hohe Alter gab er an, nie mehr Sport betrieben zu haben als den täglichen Gang zum Kiosk, um Bier und Zigarren zu holen. Außerdem habe er immer das Kochwasser von Kartoffeln getrunken.
Der älteste Mensch Deutschlands war, bis Dörnemann es am 28. August 2004 wurde, Lina Zimmer aus Stuttgart, die ein halbes Jahr älter als Dörnemann war.
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