Lebendige Erinnerung

 

28. September 2003

Elia Kazan

Elia Kazan (eigentlich Kasanioglou; * 7. September 1909 in Konstantinopel (heute: Istanbul); † 28. September 2003 in New York) war ein US-amerikanischer Regisseur.

1909 unter dem Namen Elia Kasanioglou als Sohn griechischer Eltern geboren, galt er als einer der herausragenden Regisseure Hollywoods. Seit er vier Jahre alt war (1913), lebte Kazan in New York, wo er sich in den 1930er Jahren zunächst einen Namen als Theaterregisseur machte.

1947 gründete er mit Lee Strasberg und anderen das Actors Studio, aus dem Schauspieler wie Marlon Brando, James Dean und Julie Harris hervorgingen, die alle auch in Kazans späteren Filmen mitwirkten. In der McCarthy-Ära sagte Elia Kazan vor dem Komitee für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) aus. Dabei nannte er Namen von Schauspielerkollegen, die Kommunisten gewesen sein sollten.

1999 wurde Elia Kazan mit einem Ehrenoscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Aufgrund seines Verhaltens während der McCarthy-Ära wurde diese Entscheidung nicht ausschließlich positiv aufgenommen, so blieben dann auch viele Zuschauer bei der Verleihung demonstrativ sitzen und klatschten nicht. Andere wiederum applaudierten, um ihre Bewunderung für seine Leistungen als Filmemacher anzuerkennen. Zuvor hatte er schon für Tabu der Gerechten (1947) und Die Faust im Nacken (On the waterfront) (1954) den Oscar für die beste Regie gewonnen. Seine bekanntesten Filme sind aber Endstation Sehnsucht (A streetcar named Desire) (1951) und Jenseits von Eden (East of Eden) (1955).

aus Wikipedia, der freien Enzyklopaedie

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