Robert Palmer
Robert Palmer (* 19. Januar 1949 in Batley, England; † 26. September 2003 in Paris; eigentlich Alan Palmer) war ein britischer Popmusiker.
Seine Eltern zogen mit dem dreijährigen Alan nach Malta wo dieser dann auch aufwuchs. Musik von Künstlern wie Nat King Cole bis Otis Redding übte den Haupteinfluss auf seine musikalische Karriere aus.
In England gelangte er als Sänger verschiedener Bands zu regionaler Bekanntheit. Die größte Bedeutung dürfte dabei der R&B Band Vinegar Joe zukommen, in der Robert Palmer an der Seite von Elkie Brooks als Lead-Sänger fungierte. Mit der Auflösung dieser Band begannen die erfolgreichen Solokarrieren beider Künstler. Robert Palmer schloss mit Island Records einen ersten Plattenvertrag ab. Hier konnte er ruhig und zurückgezogen seine künstlerische Freiheit ausleben. Sein 1974er Debüt Sneakin’ Sally through the Alley beeindruckte leider nur die Kritiker. Auch das folgende Album war ein Flop. Daher änderte er für das 1976er “Some People Can Do What They Like” die musikalische Richtung und mischte Rock mit Reggae-Sounds. Der Erfolg beginnt sich einzustellen.
Palmer gründete 1984 zusammen mit John Taylor und Andy Taylor von der Band Duran Duran die Band Power Station, die Hits wie Some Like It Hot, Communication oder Get It on hatte.
Sein großer Erfolg in den 1980ern basiert zum großen Teil auf seinen Video-Clips, in denen er als perfekt gekleideter Schwarm der Frauen seine Lieder präsentiert. Sein größter Hit erscheint 1985: Addicted To Love ist 3 Wochen Nr. 1 in den USA und bringt ihm ihm eine Grammy-Nominierung ein.
1987 zieht Palmer nach Lugano, Schweiz
Bei seinen Konzerten weigerte er sich, die alten Stücke zu spielen und so kommt es zum Bruch mit vielen Fans.
Im Mai 2003 veröffentlicht er sein letztes Album “Drive”, eine Sammlung von Blues-Interpretationen, die bei den Kritikern gut ankommt.
Palmer starb völlig überraschend in einem Pariser Hotel an einem Herzinfarkt auf einem Urlaub mit seiner Freundin. Er hinterlässt zwei erwachsene Kinder, Jim und Jane.