Heinz Wende
Heinz Wende (* 09.01.1941; † 20.03.2001) Für meinen über alles geliebten Vater.
Letzte Ruhe, Du hast dran geglaubt
Die Seele zu Gott, der Körper zu Staub
Ich wünsch’, daß Du Recht hast, das wäre tröstlich
Dann weißt Du ja jetzt, ich vergesse Dich nicht
Wir haben gestritten, uns angebrüllt
Uns weh getan, Fehler gemacht
Doch verzeihen, versöhnen, den Anderen verstehen
Hast Du mir beigebracht
Die wenigen Prügel, die hab ich verziehen
Und auch manche Rede ohne jeden Sinn
Mit Lob hast Du ehrlich gesagt oft gegeizt
Dafür hab ich Dich bis aufs Blut gereizt
Bist am Ende der Krankheit erlegen
In friedlich erlösendem, schmerzlosem Schlaf
Man kann doch nicht alles haben im Leben
Hast du oft gesagt und ich hab nur gelacht – doch glaub mir, ich hab
nachgedacht!
Und jetzt steh ich hier und bin nah bei Dir
Ja ich seh Dich noch tanzen im 3/4 Takt mit Mama im Arm,
wie ihr beide laut lacht
Das Gute verinnern, das blieb
Glaube mir, Papa – ich behalte Dich lieb
Danke an Hartmut Engler, PUR –
es hätten keine schöneren Worte gefunden werden können um
die Beziehung zu meinem Vater zu umschreiben.
Deine Frauke