1. Januar 1970
Marie Antoinette (*02.11.1755 ; † 16.10.1793) war eine liebevolle Königin. Marie Antoinette war ein liebevoller Mensch, der in seiner Zeit lebte, und leider das Unglück nicht kannte oder erkennen konnte. Die Erziehung verbat ihr jegliche Einmischung.
Marie Antoinette, ich gedenke Deiner und Dein Schicksal wird mich nie mehr los lassen. Es war schön, dass es einen Menschen wie Dich gab. Du wirst in meinem Herzen weiter leben. Ich gebe Dein Schicksal kund in kleinen Auftritten, ohne Geld. Ich möchte Dich zeigen, wie DU wirklich warst.
Deine Karen
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Zu den gemeinsten Lügen, die über Marie Antoinette verbreitet wurden, war ihr angebliches Diktum, das Volk solle doch, wenn es kein Brot haben, Kuchen essen. Zum Rufmord trug auch die Unterstellung bei, ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, womit man sie umso mitleidloser dem Schafott überantworten wollte. Die bisherigen Biographien über diese Frau, etwa von von Stefan Zweig, sind durchaus eindrucksvoll, aber noch nicht ausreichend. Ihre Lebensgeschichte war mehr als das “Bildnis eines mittleren Charakters”.
Der durchaus freiheitlich und rechtstaatlich denkende britische Staatsphilosoph Edmund Burke fühlte sich dem Vernehmen nach durch die Hinrichtung von Marie Antoinette wie durch kein zweites Ereignis in seiner Kritik an der Französischen Revolution bestätigt, die er schon 1790 in den “Reflections on the Revolution in France” erstmals formuliert hatte.
Pirmin Meier, Historischer Autor, Beromünster/Schweiz
Eintrag von Pirmin Meier am 29.Januar 2009